MENSCHENRECHTE BRASILIEN - Radio aktiv! Warum São Paulo auf dem Trockenen sitzt

wasserkrise

mit Ana Helena Cavalcante (Rio de Janeiro / Universität Freiburg)

Fr, 19. Februar 2016 - 17:00 - 18:30

In Kooperation mit VHS, alleweltonair & Menschenrechte Brasilien

VHS-Studienhaus (Neumarkt), R.317 Cäcilienstr. 35, 50667 Köln

Zahl was du kannst – es dir wert ist

Radiobeitrag mit anschließender Diskussion

Sie hören im Radiobeitrag Felipe Alves van Ham, Architekt und Urbanist aus São Paulo, und Christian Russau, Journalist und Aktivist (Kooperation Brasilien KoBra) zu Ursachen und Hintergründen, das Menschenrecht auf Wasser, sowie die Folgen der Privatisierung von Wasser und der Spekulation mit dem Allgemeingut Wasser. Wie ist die Situation ein Jahr später? Warum darf Wasser nicht zur Ware werden - und was kann man dagegen tun, dass es vielerorts schon so ist?

Frühjahr 2015: Der Südosten Brasiliens befindet sich in einer Dürreperiode. Die Wasserreserven in dem von Industrie und Landwirtschaft geprägten Bundesstaat und dem Ballungsgebiet São Paulo, in dem um die 21 Millionen Menschen leben, gehen zu Ende. Die Wasserknappheit ist aber nicht nur Folge des ausbleibenden Regens. Die extensive Nutzung der Landwirtschaft, Abholzung des Regenwaldes, marode Leitsysteme und politische Versäumnisse führten zu einer Zuspitzung der Krise.

Die Referentin Ana Helena Cavalcante aus Rio de Janeiro ist Dozentin an der Universität Freiburg an der Abteilung für Wirtschaftspolitik und
Ordnungstheorie. Sie forscht seit einiger Zeit zum Thema Barrieren und Möglichkeiten der Wasserversogung in São Paulo und ist Mitglied des Arbeitskreises Ressourcen an der Arnold-Bergstraesser-Institut in
Freiburg. Hier besteht Raum zur Diskussion und kritischen Fragen. Zudem erfahren Sie etwas über das Radio des Allerweltshaus Köln,
alleweltonair, und die Möglichkeiten, sich dort aktiv einzubringen.

Hier Anmeldung erforderlich!

 

 

Eine Veranstaltung des Projekts "Menschenrechte Brasilien"