MENSCHENRECHTE UND NACHHALTIGKEIT UMSETZEN! - Bei Anruf Folter... Grüße aus dem Sinai

Fr, 21. Februar 2014 - 20 Uhr

In Kooperation mit "Desert Rose e.V."

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen daheim auf ihrem Sofa und bekommen einen Anruf. Sowie Sie den Hörer abnehmen, beginnt für die Person am anderen Ende der Leitung, ein Familienmitglied von Ihnen, eine grausame Tortur: Er/ sie bekommt Schläge mit Metallstangen, wird mit flüssigem Plastik begossen, mit Zigaretten verbrannt oder der Körper mit Benzin angezündet.

Was sich liest wie das Drehbuch eines Horrorfilms, findet auf der ägyptischen Halbinsel Sinai seit vielen Jahren in der Realität statt und beschreibt das Schicksal tausender Ostafrikaner, meist eritreischer oder sudanesischer Herkunft, die von Beduinen in sogenannten Foltercamps festgehalten werden. Ziel dieses Netzwerks von Menschenhändlern ist es, durch die Folter Lösegeld von bis zu 60.000 USD von den Familien der Geiseln zu erpressen. Die Angehörigen, die in den Heimatländern der Opfer, aber auch in Deutschland oder anderen Ländern weltweit leben, verschulden sich nicht selten existenziell, um die Freilassung der Geiseln zu erreichen. Gelingt dies nicht, werden die Opfer, darunter auch Kinder und Frauen, zu Tode gequält oder ihre Organe entnommen, mutmaßlich um diese zu verkaufen. Die UN spricht von "einer der am wenigsten bekannten humanitären Krise der Welt".

V.i.S.d.P. : Allerweltshaus Köln e.V., Tel.: 0221 510 30 02
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.menschenrechte-koeln.de
www.facebook.com/menschenrechtekoeln

 

Eine Veranstaltung des Projekts "Menschenrechte und Nachhaltigkeit umsetzen"