Nach dem gelungenen gemeinsamen Kooperationsauftakt im Oktober mit der Autorin Esther Donkor lädt col.lit.ive dieses Mal das "andere" Literaturcafé und den mauretanischen Autoren, Juristen und Menschenrechtsaktivisten Yahya Ekhou ins Allerweltshaus ein.
Seit 2018 lebt Yahya Ekhou im deutschen Exil. In seinen
literarischen und publizistischen Arbeiten setzt er sich mit Fragen von
Freiheit, Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Gerechtigkeit
auseinander. Dabei richtet er einen kritischen Blick auf die
Verhältnisse in seiner Heimat und gibt Themen wie Meinungsfreiheit,
Minderheitenrechte und Säkularismus eine wichtige Stimme.
Auch auf
Deutsch hat er seine Gedanken und Erfahrungen in mehreren
Veröffentlichungen zum Ausdruck gebracht. Dazu gehören "Freie Menschen
kann man nicht zähmen" (Alibri Verlag, 2022) und "Stimmen aus der
Stille" (akono Verlag, 2025).
Für sein Engagement und sein Wirken wurde Yahya Ekhou 2026 mit dem renommierten Johann-Philipp-Palm-Preis ausgezeichnet.
An dem Abend stellt Yahya Ekhou bei uns im Allerweltshaus sein neues Buchprojekt vor, das im kommenden Jahr erscheinen wird. Im Gespräch mit Fatoş Tuna (Koordinatorin des "anderen" Literaturcafés) sprechen sie über Fragen von Autor*innenschaft im Exil. Anschließend gibt es die Möglichkeit für einen gemütlichen und lebendigen Austausch bei Tee und Keksen.



