Podiumsdiskussion mit den Wissenschaftler*innen Juan Torres-Celi und Vania Pigeonutt sowie Pablo Campos (SÜDWIND-Institut) sowie Musik des chilenischen Gitarristen Adebarán.
Freihandelsabkommen prägen die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen Lateinamerika, Europa und Nordamerika maßgeblich – mit weitreichenden Folgen für arbeitsbezogene Menschenrechte. Am Beispiel von Ecuador und Mexiko diskutiert die Veranstaltung, wie Handelsregime Handlungsspielräume von Arbeiter*innen, Gewerkschaften und sozialen Bewegungen einschränken oder eröffnen können. Wissenschaftler*innen aus Ecuador und Mexiko sowie Pablo Campos vom SÜDWIND-Institut beleuchten in einer Podiumsdiskussion strukturelle Zusammenhänge zwischen Handelspolitik und Shrinking Spaces.
Der chilenische Gitarrist Adebarán wird uns mit música de raiz y resistencia latinoamericana begeistern.
Versión en español: Los tratados de libre comercio marcan de forma decisiva las relaciones económicas y políticas entre América Latina, Europa y Norteamérica, con consecuencias de gran alcance para los derechos humanos y laborales. Tomando como ejemplo a Ecuador y México, el evento debate cómo los regímenes comerciales pueden restringir o abrir espacios de acción para trabajadoras y trabajadores, sindicatos y movimientos sociales. En una mesa redonda, académicas y académicos de Ecuador y México, junto con Pablo Campos del Instituto SÜDWIND, analizarán las conexiones estructurales entre la política comercial y los "Shrinking Spaces". Der chilenische Gitarrist Adebarán wird uns mit música de raiz y resistencia latinoamericana begeistern.
➡️Die Plätze sind jedoch begrenzt, daher bitten wir um Anmeldung.

Aktionswoche des SÜDWIND Instituts und des Allerweltshaus Köln e.V.
Shrinking Spaces: Geschlossene Gesellschaft?| Von Druck und Widerstand:
Aktionswoche zu Shrinking Spaces weltweit
Aktivist*innen,
NGOs, Künstler*innen, Gewerkschaften und soziale Bewegungen geraten
unter Druck. Sie werden kriminalisiert, in ihrer Arbeit eingeschränkt,
diffamiert, ihre Gelder gekürzt, eingeschüchtert und (gewaltsam)
verfolgt. Diese Entwicklung – häufig als „Shrinking Spaces“ bezeichnet –
betrifft inzwischen den Großteil der Weltbevölkerung. Laut CIVICUS
leben rund 97 Prozent der Menschen in Gesellschaften, in denen freie
Meinungsäußerung und Protest eingeschränkt sind.
Vor diesem
Hintergrund lädt das SÜDWIND Institut gemeinsam mit dem Allerweltshaus
Köln im September 2026 zu einer interaktiven Aktionswoche in Köln ein.
Ziel ist es, die vielfältigen Dimensionen von „Shrinking Spaces“
sichtbar zu machen und unterschiedliche Perspektiven miteinander ins
Gespräch zu bringen – wissenschaftlich, aktivistisch und künstlerisch.
Das Programm reicht von wissenschaftlichen Impulsen über Podiumsdiskussionen bis hin zu Literatur- und Comedy-Beiträgen, interaktiven Workshops, Musik und Theater. Nach den Veranstaltungen wird es die Möglichkeit zum Austausch bei Essen und Getränken geben.
Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Die Plätze sind aber begrenzt, daher bitten wir um Anmeldung über die SÜDWIND Website.



