Ein leckeres Abendessen, anregende Gespräche und Kultur – so lässt sich der Tag wunderbar ausklingen.
Alle sind eingeladen – mitzumachen oder spontan als Besucher*innen den Abend mit uns zu verbringen.
📅 Am Dienstag, 6. Oktober 2026:
🟠👨🍳 Schnippel mit: Ab 17 Uhr schwingen wir gemeinsam die Kochlöffel - und zaubern eine köstliche Linsensuppe.
🟢🍽️ Genieße mit: Ab 19 Uhr lassen wir uns das Essen schmecken und freuen uns auf Peter Bach, der uns über die Initative „Keupstraße ist überall“ berichten wird – zu den NSU-Bombenanschlägen 2001 und 2004 in Köln, zur Aufarbeitung und zum Engagement für die Betroffenen.
Ob zum Kochen oder nur zum Genießen – du bist herzlich willkommen!
Wir freuen uns auf eine Spende zur Deckung der Kosten.💚
Die Initiative „Keupstraße ist überall“ wurde 2013 in Köln-Mülheim gegründet – als Zusammenschluss von Geschädigten und Unterstützer*innen nach den NSU-Bombenanschlägen 2001 (Probsteigasse) und 2004 (Keupstraße).
Hintergrund: Die Initiative entstand, um für den NSU-Prozess in München handlungsbereit zu sein. Zuvor waren die Betroffenen sieben Jahre lang unter rassistischen Generalverdacht gestellt worden – mit schweren Folgen für ihr Leben und ihre Würde.
Ziele: Die Initiative setzt sich ein für die Anerkennung der Opfer, ihre Rechte und Unterstützung sowie für eine kritische Aufarbeitung staatlicher Verstrickungen.
Seit November 2023 ist die Initiative als „Treffpunkt K“ Begegnungsort und Beratungsstelle für Opfer rassistischer und rechtsextremer Gewalt in Köln. Sie bietet Betroffenen Unterstützung bei medizinischen, juristischen und sozialen Fragen und vermittelt an Fachstellen.
Die Arbeit der Initiative umfasst:
- Eine Ausstellung zu den Anschlägen (seit Mai 2024) für Bildungsarbeit mit Schulen
- Begegnungen mit Betroffenen, Führungen in der Keupstraße und zu Denkmal/Mahnmal
- Regelmäßige Vorführungen des Dokumentarfilms „Der Kuaför aus der Keupstraße“
Die Initiative wird bis Ende 2025 durch das Modellprojekt „Selbstbestimmt vernetzen, erinnern und bilden“ der Amadeu-Antonio-Stiftung gefördert.
Weitere Begegnungsangebote am Grenzenlosen Dienstag



