Im Allerweltshaus Köln gibt es viele Menschen mit interessanten Geschichten. Beim Erzählcafé kommen sie zusammen, um in gemütlicher Atmosphäre zu erzählen, zuzuhören und ins Gespräch zu kommen.
Jeder ist willkommen, der seine Erlebnisse, Gedanken und Fragen teilen möchte – zu Themen, die uns alle beschäftigen.
Diesmal berichtet Brahim Alaoui über die Situation der Geflüchteten in Ceuta und seine Sicht auf die Tragödie und die Repressionen vor Ort.
Selbst vor Jahren aus Marokko nach Deutschland gekommen, blickt er aus eigener Fluchterfahrung auf die Ereignisse – mit persönlicher Empathie und geschärftem Blick für die Not der Menschen.
Am 30. Juli 2026 versuchten rund 70.000 Menschen, getrieben von Armut und Jugendarbeitslosigkeit in Marokko, die Grenze zur spanischen Exklave Ceuta zu überwinden. Mindestens 200 Menschen ertranken im Meer, viele gelten als vermisst.
Wer stoppt die Not an den Grenzen und schützt die Überlebenden?
Wie lässt sich die Not der Jugend vor Ort wirksam bekämpfen?
Wer verhindert, dass Geflüchtete zum politischen Spielball werden?



