Resilienz und Resistenz gegen Landenteignungen, Ausnahmezustand und Privatisierungen in El Salvador
In
El Salvador sind innerhalb weniger Jahre hart erkämpfte Freiheiten für
ein Sicherheitsversprechen geopfert worden. Der Ausnahmezustand ist zu
einem Dauerzustand geworden, Zivil- und Menschenrechte werden mit Füßen
getreten. NGOs, Journalist*innen und politische Gegner*innen werden
verfolgt, verhaftet oder zum Verschwinden gebracht.
Gleichzeitig breitet sich die Gier der Mächtigen ungebremst aus. Die Folge: Umweltzerstörung, Vertreibungen und Enteignungen für Megaprojekte und privaten Luxus, geschützt durchs Militär, sind an der Tagesordnung im kleinsten Land Mittelamerikas. Die Privatisierung von staatlichen Strukturen schreitet voran, z.B. im Gesundheitssystem.
Während
das autoritäre Regime in den Medien und auf Social Media das Land in
den schönsten und florierendsten Farben malt, wollen wir mit Morena
Murillo und Inés Dávila aus El Salvador über die Notwendigkeit von
Resilienz diskutieren sowie über die Möglichkeiten, Widerstand zu
leisten.
Inés
Dávila ist Soziologin an der Universität von El Salvador und Mitglied
des „Bloque de Resistencia y Rebeldía Popular“ (BRP). Morena Murillo ist
die Geschäftsführerin der NGO APROCSAL und Koordinatorin des Nationalen
Gesundheitsforums.
Eine Veranstaltung von: El Salvador Solidarität, ila, und Allerweltshaus



