Am 15. September ist Tag der Demokratie - die Kampagne "Pass(t) uns allen"
fordert ein gerechtes Staatsbürgerschafts, Einbürgerungs- und Wahlrecht
und wir wollen das mit dem globalen Klimastreik verbinden. Denn eine
Anpassungsstrategie an die Klimakrise ist insbesondere auch die
Migration.
Menschen werden ihre Aufenthaltsorte, ihre Heimat verlassen
müssen, weil äußere Umstände sie dazu zwingen, wie die massiven Folgen
des vom Menschen befeuerten Klimawandels.
Die Klimafolgen sind kein
anerkannter Fluchtgrund, infolgedessen besteht auch keine Aussicht auf
Einbürgerung. Aber diese Menschen haben seit Generationen gesehen, wohin
Extraktivismus und die massive Ausbeutung und Zerstörung von
Landschaften führen.
Die Perspektiven und der Beitrag von Menschen mit
Migrationsgeschichte sind unentbehrlicher Baustein im Kampf gegen die
Klimakrise und für die Klimabewegung!
"Pass(t) uns allen" möchte gerechte Gesetze in Deutschland
für politische Partizipation auch jener, die vom Klimawandel selbst oder
im engeren Umkreis betroffen sind.
Wir wollen Demokratie für jene
Menschen ermöglichen, die hier ihren Lebensmittelpunkt gefunden haben,
oder schon immer hatten. Jene, die in ihren Ländern aufgrund
historischer Entwicklungen nicht für Klimaschutz und Gerechtigkeit
wählen können.
Wir werden einen Stand auf dem Straßenfest in der Südstadt haben und planen derzeit eine kleine Fotoaktion.
Allgemeine Infos zum Globalen Klimastreik am 15.09:
Komm auf die Straße und kämpfe mit uns für Klimagerechtigkeit!
- Start: 16 Uhr Dom / Hauptbahnhof
- Ende: beim Politischen Straßenfest auf der Bonner Straße
(Straßenfest ab 14 Uhr)

Aufruf von Fridays for Future:
"Ob in Frankreich, Italien oder Myanmar: Weltweit erleben Menschen,
wie unsere Lebensgrundlagen zerstört werden – die Klimakrise ist real.
Doch anstatt die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, gehen Politik und
Wirtschaft in den Verdrängungsmodus und betreiben skrupelloses
Greenwashing. Grüne Märchen und Klimareden anstatt echter
Emissionsminderungen sind die beliebten Methoden. Ganz vorne mit dabei
ist der selbsternannte Klimakanzler Olaf Scholz.
Vor dem G7 Gipfel
startet er derzeit eine Lobby-Initiative für neue klimaschädliche
Investitionen und wirbt für mehr fossiles Gas. Gleichzeitig stellt er
sich hin und rühmt sich für das Vorreiterland Deutschland bei
Erneuerbaren Energien.
Es muss Schluss sein damit, grün zu sprechen und fossil zu handeln!
Vor wenigen Tagen hat die UNO verkündet, dass die nächsten 5 Jahre
vermutlich die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnung werden. Wir
befinden uns mitten in der Klimakrise. Deswegen müssen wir jetzt raus
aus Kohle, Öl und Gas, brauchen eine echte Verkehrswende und einen
Aufbruch auf allen Ebenen. Nie zuvor war es wichtiger als in diesem
Jahr, dass Menschen weltweit für Klimaschutz aufstehen und zeigen, dass
ehrliches, schnelles Handeln dringend notwendig ist.
Daher rufen wir am 15. September den nächsten Globalen Klimastreik aus!"
https://fridaysforfuture.de/klimastreik/




