Eine Veranstaltung von ausgeCO2hlt + Payday Africa

Bild: cc https://code-rood.org
Wir
sagen #shellmustfall! Gegen Kolonialismus und für Klimagerechtigkeit.
Der Shell-Konzern muss Reparationen zahlen und sich dann auflösen.
Am
18. Mai findet die Jahreshauptversammlung des Öl-Giganten Shell im
niederländischen Den Haag statt. An diesem Tag rufen wir zu einer
Kundgebung auf, um zu zeigen, dass Shell keine Zukunft hat. Zwischen
18.30 und 20.00 zeigen wir unseren Protest an der Shell-Tankstelle
Neusser Straße in Köln (Haltestelle Lohsestraße). Unsere Kundgebung in
Köln ist Teil eines internationalen, dezentralen Aktionstags unter dem
Motto #shellmustfall.
In den vergangenen
Jahrzehnten hat der Shell-Konzern unter Beweis gestellt, dass seine
Zerstörungswut zugunsten von Profiten keine Grenzen kennt. Weltweit
vergiftet er beim Abbau fossiler Rohstoffe Menschen und Natur und
schreckt vor Gewalt nicht zurück.
Beispiel Nigeria: Shell hat das Niger-Delta vergiftet und gebilligt, dass der lokale Widerstand ermordet
wird (#ogoni9). Schon seit den achtziger Jahren wusste Shell von den
Gefahren der Klimakrise und hat an seinem dreckigen Geschäftsmodell
festgehalten.
Auch in Köln ist Shell aktiv: Durch ein Pipeline-Leck am
Raffineriestandort Godorf sind bis zu 390 t Öl ins Grundwasser gelangt.
Es
ist an der Zeit, Shell zu zerschlagen, die Eigentümer*innen zu
enteignen und den Reichtum des Konzerns einzusetzen, um Schäden zu
beseitigen und Reparationen an die Betroffenen zu zahlen.
Wir fordern:
- Shell muss zerschlagen werden – mit allen erforderlichen rechtlichen, politischen und wirtschaftlichen Mitteln.
- Shell
muss Reparationen zahlen – an die Bewohner*innen der verwüsteten und
vergifteten Ökosysteme und die Betroffenen von Gewalt, die Shell
ausgeübt oder gebilligt hat.
- Shell muss die ökologischen und sozialen Schäden beheben, die der Konzern angerichtet hat.
- Shell muss Verantwortung für seine kolonialen und postkolonialen Verbrechen übernehmen.
Was tun wir?
Wir
entlarven Shell als Klimakiller und Kolonialprofiteur, indem wir
unseren Protest am Tag der Aktionärshauptversammlung an eine Tankstelle
in unserer Stadt tragen. Reist aufgrund der Corona-Situation bitte
allein oder zu zweit an, haltet während der Mahnwache Abstand und tragt
einen Mund-Nasen-Schutz. Kommt dazu und fordert mit uns:
Shell must fall!



