Dieser Veranstaltung ist Teil der Online-Veranstaltungsreihe „Digitalisierung und Bildungsarbeit“
Bei der Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen besteht die
Gefahr, Diskriminierung zu verschleiern, zu beschleunigen und zu
vertiefen und sie gleichzeitig neutral und sogar wohlwollend gegenüber
dem Rassismus einer früheren Ära erscheinen zu lassen.
Wir werden
mehr über das Konzept des "New Jim Code "* von Ruha Benjamin erfahren
und wie eine Reihe von diskriminierenden Entwürfen Ungleichheit
kodieren, indem sie rassische Hierarchien explizit erweitern: indem sie
soziale Spaltungen ignorieren, aber wiederholen; oder indem sie darauf
abzielen, rassistische Vorurteile zu korrigieren, aber letztlich das
Gegenteil tuen. Darüber hinaus sprechen wir "Rasse" selbst als eine Art
von Technologie an.
Wir diskutieren auch was sind Möglichkeiten, um
emanzipatorische Technologien und Räume für gerechtere Entwicklung zu
schaffen. *New Jim Code leitet sich aus dem "Jim Crow"-Gesetz ab. Bei
den Jim-Crow-Gesetzen handelte es sich um bundesstaatliche und lokale
Gesetze, die die Rassentrennung im Süden der Vereinigten Staaten
durchsetzten. Diese Gesetze wurden im späten 19. und frühen
20.Jahrhundert von weißen, von den Süd-Demokraten dominierten
Bundesstaaten erlassen, um die politischen und wirtschaftlichen
Errungenschaften der Schwarzen während des Wiederaufbaus zu entrechten und auszumerzen. Die Jim-Crow-Gesetze wurden bis 1965 durchgesetzt.
Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.
Wir freuen uns über eure Teilnahme!
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