Eine Veranstaltung von attac Köln
Mit Gerd Büntzly (Lebenslaute e.V.) und Aktivisti der Klimagerechtigkeits-Bewegung
Wenn es um wirksamen politischen Protest geht, ist ein Begriff in aller Munde: Ziviler Ungehorsam, kurz ZU. Darunter wird ein 'begrenzter Regelübertritt' verstanden, also ein bewusster Bruch bestimmter Regeln und Gesetze zur Erreichung höherer Ziele. Grundlage ist die u.a. auf Henry David Thoreau zurückgehende Erkenntnis, dass Demonstrationen und Petitionen alleine die Mächtigen nicht zur Vernunft bringen.
Was
zeichnet den ZU aus, wie ist er legitimiert? Welche Erfolge konnten
damit bereits erzielt werden - und welche Aktionen sind dieses Jahr
geplant?
Gerd Büntzly ist beim Projekt 'Lebenslaute' aktiv, das
klassische Musik mit ungehorsamem Protest verbindet. Er spricht über
Geschichte und heutige Bedeutung von ZU, außerdem über seine persönliche
Erfahrung mit dem Gefängnis nach einer Aktion gegen Atomwaffen in
Büchel. Anschließend stellen zwei Aktivisti Ende Gelände und weitere
Aktionen für Klimagerechtigkeit vor.



