Die Kunst des Regelbruchs

Ziviler Ungehorsam als politische Strategie - von Gandhi bis Ende Gelände 2020

Do, 19. März 2020 - 19:00 Uhr

Eine Veranstaltung von attac Köln

Mit Gerd Büntzly (Lebenslaute e.V.) und Aktivisti der Klimagerechtigkeits-Bewegung

Allerweltshaus

Eintritt frei - Spenden erlaubt

Wenn es um wirksamen politischen Protest geht, ist ein Begriff in aller Munde: Ziviler Ungehorsam, kurz ZU. Darunter wird ein 'begrenzter Regelübertritt' verstanden, also ein bewusster Bruch bestimmter Regeln und Gesetze zur Erreichung höherer Ziele. Grundlage ist die u.a. auf Henry David Thoreau zurückgehende Erkenntnis, dass Demonstrationen und Petitionen alleine die Mächtigen nicht zur Vernunft bringen.

Was zeichnet den ZU aus, wie ist er legitimiert? Welche Erfolge konnten damit bereits erzielt werden - und welche Aktionen sind dieses Jahr geplant?

Gerd Büntzly ist beim Projekt 'Lebenslaute' aktiv, das klassische Musik mit ungehorsamem Protest verbindet. Er spricht über Geschichte und heutige Bedeutung von ZU, außerdem über seine persönliche Erfahrung mit dem Gefängnis nach einer Aktion gegen Atomwaffen in Büchel. Anschließend stellen zwei Aktivisti Ende Gelände und weitere Aktionen für Klimagerechtigkeit vor.