MENSCHENRECHTE MEXIKO - Glyphosat: Symptom eines Systems?

18740316 128615591035892 4181607747282820517 n

Eine Analyse mit Beispielen aus Deutschland und Lateinamerika

Sa, 14. Oktober 2017 - 18.00

Diskussions- und Informationsveranstaltung mit Peter Clausing (PAN Germany/México Via Berlin)

Allerweltshaus - großer Saal

Eintritt: Spendenbasis

Seit vielen Jahren tobt die Auseinandersetzung um Glyphosat, dessen Genehmigung zumindest in der EU bis Ende 2017 provisorisch verlängert wurde. Die Entscheidung über das weitere Schicksal von Glyphosat wird spätestens am 6.11. fallen. Das auch in Deutschland mit Abstand am häufigsten eingesetzte Pestizid ist ein Problem für die Umwelt und gilt als „wahrscheinlich krebserregend beim Menschen". Selbst die Behördendokumente belegen eine solche Wirkung, auch wenn die EU dies mit fragwürdigen Argumenten bestreitet. Man fragt sich nach dem Zusammenhang und dem Einfluss von Unternehmens und ihrer Lobby.

In Südamerika wird aufgrund gentechnisch veränderter Pflanzen die zehnfache Menge an Glyphosat ausgebracht – mit katastrophalen Folgen auf Mensch und Natur. Auch in Mexiko hat der Anbau von glyphosat-resistenten Sojasorten begonnen. Gleichzeitig wächst der Widerstand seitens der Zivilgesellschaft. Ein Glyphosatverbot in Europa würde ein starkes Signal nach Lateinamerika senden, das haben Aktivist_innen von dort in den letzten Jahren immer wieder betont.

Wir diskutieren mit dem Toxikologen Dr. Peter Clausing vom Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany), der auch bei México viá Berlin e.V. sowie Partner Südmexikos e.V. aktiv ist und als Zeuge zum Monsanto Tribunal geladen war. Er gibt einen Überblick über den Stand der Diskussion.

In Zusammenarbeit mit treemedia e.V.. Im Rahmen der Rundreise MAIZ des kollektiv tonallis.

Mit freundlicher Unterstützung durch Brot für die Welt und katholischer Fonds.

 

Eine Veranstaltung des Projekts "Menschenrechte Mexiko"