Porteadoras in Ceuta - Ein Spiegel der Menschenrechtssituation an Spaniens Südgrenze

2017-06-08 porteadoras

Vortrag und Diskussion mit Ana Rosado Caro und Cristina Serván Melero

Do, 8. Juni 2017 - 20 Uhr

Vortrag auf Spanisch mit Übersetzung

Gemeinsam mit der zweiten spanischen Exklave Melilla bildet die autonome Stadt Ceuta das einzige europäische Territorium auf dem afrikanischen Kon­tinent. Dies hat nicht nur eine massiv zunehmende militärische Aufrüstung der Grenze mit dem Ziel der Migra­tionsabwehr zur Folge.

orteadoras in Ceuta - 
Ein Spiegel der Menschenrechtssituation an Spaniens Südgrenze


Vortrag und Diskussion mit Ana Rosado Caro und Cristina Serván Melero

Vortrag auf Spanisch mit Übersetzung

                                                                                    Donnerstag, 8.6., 20.00 im Großen Saal, Allerweltshaus

 

 

Gemeinsam mit der zweiten spanischen Exklave Melilla bildet die autonome Stadt Ceuta das einzige europäische Territorium auf dem afrikanischen Kon­tinent. Dies hat nicht nur eine massiv zunehmende militärische Aufrüstung der Grenze mit dem Ziel der Migra­tionsabwehr zur Folge.

An der Grenze von Tarajal in Ceuta zeigt sich ein großes Gefälle von sozialen, ökonomischen, politischen und rechtsstaatlichen Standards. Alleine mehr als 7.000  Frauen überqueren täglich die Grenze von Tarajal nach Ceuta. Als Sexarbeiterinnen, Hausangestellte oder Porteadoras versuchen sie ein eigenes Ein­kommen zu generieren. Sie transportieren bis zu 90 Kg schwere Waren – über die Grenze, ein millionenschwerer Grenzhandel. 

 

 

Nicht selten sind sie gravierenden Menschenrechtsverletzungen und Polizeigewalt ausgesetzt. Die spanische Menschenrechtsorganisation Asociación Pro Derechos Humanos de Andalucía (APDHA) löste mit ihrer Studie zur Arbeitssituation der Porteadoras einen medialen und zivilgesellschaftlichen Aufschrei in Spanien aus.

Der Vortrag wird die Situation der Porteadoras skizzieren und das Phänomen in den sozio­ökonomischen und geopolitischen Kontext Ceutas einordnen. Die europaweite Kampagne zur Verbesserung der Situation der Porteadoras vorgestellt und davon ausgehend transnationale Soli­daritäts- und Handlungsperspektiven diskutiert werden. Darin werden auch Aspekte der institu­tionellen Kriminalisierung von Menschenrechtsarbeit in der Grenzregion beleuchtet.

                                                                  

Der Vortrag wird auf Spanisch von den Menschenrechtsaktivistinnen Ana Rosado Caro und Cristina Serván Melero von der Asociación Pro Derechos Humanos de Andalucía gehalten und ins Deutsche übersetzt.

 

Wer sich im Vorfeld mit dem Thema auseinandersetzen will findet unter http://www.apdha.org/mujeres-porteadoras-de-mercancias/ die komplette Studie auf Spanisch, sowie gekürzte Übersetzungen in deutscher, arabischer, italienischer und französischer Sprache!

 

V.i.S.d.P. : Allerweltshaus Köln e.V., Tel.: 0221 – 510 30 02

menschenrechte@allerweltshaus.de    www.menschenrechte-koeln.de   www.facebook.com/menschenrechtekoeln

An der Grenze von Tarajal in Ceuta zeigt sich ein großes Gefälle von sozialen, ökonomischen, politischen und rechtsstaatlichen Standards. Alleine mehr als 7.000  Frauen überqueren täglich die Grenze von Tarajal nach Ceuta. Als Sexarbeiterinnen, Hausangestellte oder Porteadoras versuchen sie ein eigenes Ein­kommen zu generieren. Sie transportieren bis zu 90 Kg schwere Waren – über die Grenze, ein millionenschwerer Grenzhandel.

Nicht selten sind sie gravierenden Menschenrechtsverletzungen und Polizeigewalt ausgesetzt. Die spanische Menschenrechtsorganisation Asociación Pro Derechos Humanos de Andalucía (APDHA) löste mit ihrer Studie zur Arbeitssituation der Porteadoras einen medialen und zivilgesellschaftlichen Aufschrei in Spanien aus.

Der Vortrag wird die Situation der Porteadoras skizzieren und das Phänomen in den sozio­ökonomischen und geopolitischen Kontext Ceutas einordnen. Die europaweite Kampagne zur Verbesserung der Situation der Porteadoras vorgestellt und davon ausgehend transnationale Soli­daritäts- und Handlungsperspektiven diskutiert werden. Darin werden auch Aspekte der institu­tionellen Kriminalisierung von Menschenrechtsarbeit in der Grenzregion beleuchtet.

Der Vortrag wird auf Spanisch von den Menschenrechtsaktivistinnen Ana Rosado Caro und Cristina Serván Melero von der Asociación Pro Derechos Humanos de Andalucía gehalten und ins Deutsche übersetzt.

Wer sich im Vorfeld mit dem Thema auseinandersetzen will findet unter http://www.apdha.org/mujeres-porteadoras-de-mercancias/ die komplette Studie auf Spanisch, sowie gekürzte Übersetzungen in deutscher, arabischer, italienischer und französischer Sprache!

V.i.S.d.P. : Allerweltshaus Köln e.V., Tel.: 0221 – 510 30 02

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