#5 Was bleibt von der Rechtsstaatlichkeit in der Türkei?

Zeit

Fr, 11. September 2026 - 18.30 - 21.30 Uhr

Ort

Allerweltshaus Köln e.V., Geisselstraße 3-5, 50823 Köln

Eintritt

Eintritt frei - Spenden sind willkommen! | um eure Anmeldung via Anmeldelink wird gebeten

Shrinking Spaces: Geschlossene Gesellschaft? Von Druck und Widerstand


Das SÜDWIND Institut und das KulturForum TürkeiEuropa veranstalten einen Abend mit Paneldiskussion sowie Film und anschließende Diskussion.

Es werden sprechen:
Sinem Adar,
wissenschaftliche Mitarbeiterin und Leiterin des Centrum für angewandte Türkeistudien (CATS) der Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin. Seit 2024 leitet sie den Themenbereich „Autokratisierung als Herausforderung für die deutsche und europäische Politik“
Süleyman Demirtaş – seit neun Jahren lebt der in Diyarbakır geborene Süleyman Demirtaş als Ingenieur und Geschäftsmann. Demirtaş, Bruder des seit 2016 inhaftierten Vorsitzenden der prokurdischen HADEP, ist Mitbegründer und Vorsitzender des Vereins für Friedensforschung e.V. QAD.

Auf der Veranstaltung wird Sinem Adar vor allem auf die aktuellen Entwicklungen in der Türkei und den Fragen nachgehen, was vom Rechtsstaat eigentlich noch übrig ist und wie die Entwicklungen in den Oppositionsparteien zu werten sind. 

Süleyman Demirtaş wird darlegen, was insbesondere die Kurden in der Diaspora von Was ist übrig von der Rechtsstaatlichkeit in der Türkei? den politischen Entwicklungen in der Türkei erwarten.  

Die Veranstaltung wird moderiert von Ulrike Dufner, SÜDWIND Institut. 

Im Anschluss an die Paneldiskussion führen wir ab 19:30 Uhr den Film „Gelbe Briefe“ von İlker Çatak vor. Der Film erhielt dieses Jahr den Goldenen Bären auf dem Berliner Filmfestival. Anschließend gibt es Gelegenheit mit Arif Ünal, Vorsitzender der KulturForums TürkeiEuropa, ehem. MdL Bündnis 90/Die Grünen über den Film zu sprechen. 

İlker Çataks bei der Berlinale mit dem Goldenen Bären ausgezeichnete Polit-Drama "Gelbe Briefe" macht spürbar, wie ein autoritärer Staat kritische Geister erst beruflich, dann privat zerbricht - und wie Existenzangst selbst die stärkste Liebe ins Wanken bringt. 

➡️Die Plätze sind jedoch begrenzt, daher bitten wir um Anmeldung.

Aktionswoche des SÜDWIND Instituts und des Allerweltshaus Köln e.V.

Shrinking Spaces: Geschlossene Gesellschaft?| Von Druck und Widerstand:

Aktionswoche zu Shrinking Spaces weltweit

Aktivist*innen, NGOs, Künstler*innen, Gewerkschaften und soziale Bewegungen geraten unter Druck. Sie werden kriminalisiert, in ihrer Arbeit eingeschränkt, diffamiert, ihre Gelder gekürzt, eingeschüchtert und (gewaltsam) verfolgt. Diese Entwicklung – häufig als „Shrinking Spaces“ bezeichnet – betrifft inzwischen den Großteil der Weltbevölkerung. Laut CIVICUS leben rund 97 Prozent der Menschen in Gesellschaften, in denen freie Meinungsäußerung und Protest eingeschränkt sind.

Vor diesem Hintergrund lädt das SÜDWIND Institut gemeinsam mit dem Allerweltshaus Köln im September 2026 zu einer interaktiven Aktionswoche in Köln ein. Ziel ist es, die vielfältigen Dimensionen von „Shrinking Spaces“ sichtbar zu machen und unterschiedliche Perspektiven miteinander ins Gespräch zu bringen – wissenschaftlich, aktivistisch und künstlerisch.

Das Programm reicht von wissenschaftlichen Impulsen über Podiumsdiskussionen bis hin zu Literatur- und Comedy-Beiträgen, interaktiven Workshops, Musik und Theater. Nach den Veranstaltungen wird es die Möglichkeit zum Austausch bei Essen und Getränken geben.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Die Plätze sind aber begrenzt, daher bitten wir um Anmeldung über die SÜDWIND Website.

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Fr, 11. September 2026 - 18.00-20.15 Uhr, danach Musik kulinarisches Angebot (ghanaische Speisen/Fingerfood) bis ca. 21.30 Uhr

zu allen Veranstaltungen

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