KUNDGEBUNG gegen den Shell-Konzern

Zeit

Di, 18. Mai 2021 - Zwischen 18.30 und 20.00 Uhr

Ort

an der Shell-Tankstelle Neusser Straße in Köln (Haltestelle Lohsestraße).

Tags:

#shellmustfall - Gegen Kolonialismus und für Klimagerechtigkeit.


Eine Veranstaltung von ausgeCO2hlt + Payday Africa

Bild: cc https://code-rood.org

Wir sagen #shellmustfall! Gegen Kolonialismus und für Klimagerechtigkeit. Der Shell-Konzern muss Reparationen zahlen und sich dann auflösen.

Am 18. Mai findet die Jahreshauptversammlung des Öl-Giganten Shell im niederländischen Den Haag statt. An diesem Tag rufen wir zu einer Kundgebung auf, um zu zeigen, dass Shell keine Zukunft hat. Zwischen 18.30 und 20.00 zeigen wir unseren Protest an der Shell-Tankstelle Neusser Straße in Köln (Haltestelle Lohsestraße). Unsere Kundgebung in Köln ist Teil eines internationalen, dezentralen Aktionstags unter dem Motto #shellmustfall.

In den vergangenen Jahrzehnten hat der Shell-Konzern unter Beweis gestellt, dass seine Zerstörungswut zugunsten von Profiten keine Grenzen kennt. Weltweit vergiftet er beim Abbau fossiler Rohstoffe Menschen und Natur und schreckt vor Gewalt nicht zurück.

Beispiel Nigeria: Shell hat das Niger-Delta vergiftet und gebilligt, dass der lokale Widerstand ermordet wird (#ogoni9). Schon seit den achtziger Jahren wusste Shell von den Gefahren der Klimakrise und hat an seinem dreckigen Geschäftsmodell festgehalten.

Auch in Köln ist Shell aktiv: Durch ein Pipeline-Leck am Raffineriestandort Godorf sind bis zu 390 t Öl ins Grundwasser gelangt.

Es ist an der Zeit, Shell zu zerschlagen, die Eigentümer*innen zu enteignen und den Reichtum des Konzerns einzusetzen, um Schäden zu beseitigen und Reparationen an die Betroffenen zu zahlen.


Wir fordern:

  • Shell muss zerschlagen werden – mit allen erforderlichen rechtlichen, politischen und wirtschaftlichen Mitteln.
  • Shell muss Reparationen zahlen – an die Bewohner*innen der verwüsteten und vergifteten Ökosysteme und die Betroffenen von Gewalt, die Shell ausgeübt oder gebilligt hat.
  • Shell muss die ökologischen und sozialen Schäden beheben, die der Konzern angerichtet hat.
  • Shell muss Verantwortung für seine kolonialen und postkolonialen Verbrechen übernehmen.


Was tun wir?

Wir entlarven Shell als Klimakiller und Kolonialprofiteur, indem wir unseren Protest am Tag der Aktionärshauptversammlung an eine Tankstelle in unserer Stadt tragen. Reist aufgrund der Corona-Situation bitte allein oder zu zweit an, haltet während der Mahnwache Abstand und tragt einen Mund-Nasen-Schutz. Kommt dazu und fordert mit uns:

Shell must fall!

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