Eine Veranstaltung vom Solidaritätskreis Justice for Ibrahima, Anna Busl (rechtliche Vertretung der Eltern von Ibrahima) und Court Watch Köln.
Dies sagen die Veranstalter*innen:
Ibrahima Barry wurde am 06.01.24 von der Mülheimer Polizei (Mülheim an der Ruhr) getötet.
Am 24.06.26 beginnt der Prozess gegen die 9 Polizist*innen am Landesgericht Duisburg.
Nach mehr als zwei Jahren werden alle 9 Polizist*innen, die an dem Einsatz beteiligt waren, vor Gericht stehen. Sie sind angeklagt wegen „gefährlicher Körperverletzung ohne Todesfolge". „Ohne Todesfolge", wie kann das sein?! Ibrahima ist am 06.01.24 gestorben.
Die Eltern und Schwester von Ibrahima werden in Deutschland rechtlich vertreten und beteiligen sich am Prozess mit einer Nebenklage.
Dafür wollen sie nach Deutschland kommen. Was erwartet die Familie Barry vor Gericht?
Was passiert, wenn die Polizei vor Gericht ist? Wie laufen diese Prozesse ab? Was kann man überhaupt von einem Gericht erwarten, wenn die Polizei gegen die Polizei ermittelt? Was kann man vom Gericht erwarten, wenn sich keine staatliche Institution darum kümmert, dass Familie Barry für den Prozess hier sein kann? Dass sie überhaupt die Dokumente in einer Sprache bekommen, die sie verstehen?
Am 19.06. erzählen wir von Ibrahima und dem Prozess, der am 24.06. anfängt. Wir wollen gemeinsam darüber sprechen, was man von einem Gerichtsprozess erwarten kann, in dem die Polizei angeklagt ist. Wo findet Gerechtigkeit statt und wer hat das Recht überhaupt zu entscheiden, was Gerechtigkeit ist?
Website: https://justice4ibrahimabarry.noblogs.org
Instagram: https://www.instagram.com/solikreis_justiceforibrahima/



