Benefiz-Konzert für das Allerweltshaus
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Pablo Cámpora – „Gitarre und Herz“
Konzert für klassische GitarreAm Mittwoch, den 21. Januar 2026, um 19:00 Uhr tritt der uruguayische Gitarrist
Pablo Cámpora im Allerweltshaus Köln mit seinem Konzert
„Gitarre und Herz“ auf ein – einer musikalischen Hommage an die Leidenschaft und Seele der klassischen Gitarre.
Mit feinem Gespür, technischer Präzision und emotionaler Tiefe entfaltet Cámpora den warmen, lebendigen Klang der Gitarre und vermittelt ihre ganze Ausdruckskraft – von zarter Poesie bis hin zu intensiver Klangfülle.
Ein Abend voller Musik, Gefühl und meisterhafter Interpretation.
"Es stellte sich heraus, dass man nach jahrelangem Spielen im Tango-Duo schnell als Tango- und Milonga-Gitarrist abgestempelt wird. Doch Tango und Milonga sind nur eine Station auf dem Weg des klassischen südamerikanischen Gitarristen. Natürlich muss man an dieser Station innehalten, Forschen und Spielen.
Heute ist es jedoch Zeit, die Reise fortzusetzen, und wir tun dies, indem wir die Klänge der spanischen Gitarre wiederfinden, ebenso wie die musikalischen Verbindungen mit der lateinamerikanischen klassischen Gitarre.
Eigentlich hatte ich vor, eine Gitarrenreise durch die verschiedenen Epochen zu machen, von der Renaissance bis zur Gegenwart, aber in der Zwischenzeit hat sich das Programm verändert und sieht jetzt so aus."
Ein erster Teil mit bekannten Stücken der spanischen Gitarre (unter anderem: Recuerdos de la Alhambra von Tárrega) und einem zweiten Teil, der ausschließlich der lateinamerikanischen Gitarrenmusik gewidmet ist. Mit einer Reihe von Werken ausgewählter Autoren (Pujol, Carlevaro, VillaLobos, Brouwer und Barrios), die sehr schön als eine lateinamerikanische Suite interpretiert werden kann.
"Wenn wir unser Leben beginnen, besteht das Ziel nicht darin, das unaufhaltsame Ende zu erreichen, sondern es zu leben. Genau das Gleiche passiert mit einem Musikwerk: Seine Aufgabe besteht nicht darin, die unvermeidliche „Coda“ zu erreichen, sondern zu geschehen, während es geschieht, und gerade sein Ende verleiht dem, was bereits geschehen ist, einen Sinn. Musik ist Leben.
Es gibt tiefe und oberflächliche Musik, fröhliche und traurige, vielversprechende und melancholische. Während sie geschieht, bringt sie uns dazu, uns zu erinnern und auch zu vergessen.
Im Italienischen gibt es zwei Wörter, die Vergesslichkeit ausdrücken: „dimenticare“ (vom Geist entfernen) und „scordare“ (vom Herzen entfernen).
Das Herz ist die Musik.Es ist kein Zufall, dass wir in der Musik über „Puls“ und „Phrasierung“ sprechen, die eng mit der Atmung verbunden sind. In diesem Konzert – auch wenn es nur kurz ist – geht es darum, Musik zu hören und zu spüren, oder anders gesagt: gemeinsam ein Stück unserer Menschlichkeit zu erleben." Pablo Cámpora
Programm
- F. Moreno Torroba – Sonatina
- Allegretto
- Andante
- Allegro
- F. Tárrega
- Recuerdos de la Alhambra
- Maria
- Lágrima
- I. Albéniz – Asturias
--- PAUSE ---
- M. Pujol – Milonga
- A. Carlevaro – Preludio Nº5 (Tamboriles)
- H. Villa-Lobos – Preludio Nº3
- L. Brouwer – El Arpa del Guerrero
- A. Barrios – La Catedral




