Nomadenhilfe e.V. präsentiert: Bhutan und das Bruttonationalglück

Zeit

Do, 20. Juli 2017 - 20 Uhr

Bhutan gilt als eines der glücklichsten Länder der Welt. Die Regierung misst die Zufriedenheit ihrer Bürger anhand des Bruttonationalglücks, das dem weitverbreiteten Bruttonationaleinkommen gegenübergestellt wird. Schwerpunkte des Bruttonationalglücks sind die Förderung einer sozial gerechten Gesellschafts- und Wirtschaftsentwicklung, die Bewahrung und Förderung kultureller Werte, der Schutz der Umwelt und gute Regierungs- und Verwaltungsstrukturen.

Trotz der Bemühungen der Regierung und des Königshauses haben in Bhutan viele Menschen mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Während die von Touristen hochfrequentierten Gebiete im Norden über eine gute soziale Infrastruktur verfügen, haben die Menschen im Süden und Osten des Landes häufig schlechte Bildungschancen, keine Einkommensmöglichkeiten und keinen Zugang zu Trinkwasser und sanitären Anlagen.

Der Verein Nomadenhilfe e.V. engagiert sich seit bereits zehn Jahren in osttibetischen Nomadengebieten. Seit Beginn dieses Jahres werden zusätzlich gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation Selbsthilfeprojekte in Bhutan unterstützt. Mit der Umsetzung erster Projektvorhaben, wie dem Aufbau einer Kardamomfarm durch junge Arbeitslose und alleinstehende Alte, der Errichtung eines Kuhbauernhofs durch alleinerziehende Mütter und Projekten im Bereich Bildung und Sport wurde bereits begonnen.

Während der Foto-Präsentation möchten die Vortragenden in das Prinzip des Bruttonationalglücks in Bhutan einführen. Sie werden vom Lebensalltag der Menschen berichten und Projektideen des Vereins Nomadenhilfe e.V. vorstellen. Im Anschluss an den Vortrag werden gerne Fragen beantwortet. Außerdem können lokale Spezialitäten probiert werden.

Vortragende: Gewang Dorji und Pema Choeden leiten die Organisation Druk Rangyuel Phendeyling in Bhutan. Im Juli besuchen sie Köln um die Projektarbeit in Deutschland zu unterstützen. Sandra Busch leitet den Verein Nomadenhilfe e.V. mit Sitz in Köln. Sie ist studierte Asienwissenschaftlerin und hat Bhutan in diesem Jahr bereist.

Der Eintritt ist kostenfrei, wir freuen uns aber über eine Spende!

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