Human Rights in Ghana – A Conversation on Queer Activism, Criminalization and Shrinking Spaces
Eine Veranstaltung von SÜDWIND e.V., der Hirschfeld-Eddy-Stiftung, dem
Allerweltshaus Köln und col.lit.ive.
Podiumsdiskussion mit ghanaischen Aktivist*innen, u.a. Angel Maxine, Musik und queerfeministische Literatur aus Ghana.
Zwei ghanaische queere Aktivist*innen (Angel Maxine & eine weitere queere aktivistische Person, NN) sprechen über die aktuelle Lebensrealität queerer Menschen in Ghana: Im Mittelpunkt stehen die wachsende Kriminalisierung queerer Menschen und Aktivist*innen, ihre kolonialen Ursprünge und die aktuellen politischen Entwicklungen – insbesondere das kürzlich im Parlament verabschiedete Anti-LGBTQIA+-Gesetz. Sie diskutieren, wie sich Handlungsspielräume für queere Menschen immer weiter verengen und wie Menschen trotzdem versuchen für ihre Rechte einzutreten.
Die beiden Aktivist*innen geben Einblick in ihr eigenes Engagement. Angel Maxine verbindet Aktivismus und Kunst und bringt ihre Musik an diesem Abend auch live auf die Bühne. Begleitet wird das Gespräch von Musik von queerfeministischer Literatur aus Ghana – geschrieben von einer Aktivistin, die aktuell vor Ort lebt und organisiert ist. Im Anschluss gibt es ghanaische Speisen und Getränke sowie Raum für Austausch und Diskussion.
English Version: Two queer Ghanaian activists (Angel Maxine and another person, tba) will speak about the current realities of queer lives in Ghana: At the center of the conversation are the increasing criminalization of queer people and activists, its colonial roots, and recent political developments – in particular the Anti-LGBTQIA+ bill recently passed by parliament. They will discuss how space for queer people is shrinking, and how people continue to organize and fight for their rights despite these conditions.
The two activists will also share insights into their own work. Angel Maxine connects art and activism and will bring her music to the stage during the event. The discussion will be accompanied by music as well as readings of queer feminist literature from Ghana – written by an activist who is currently based there and organizing on the ground. Afterwards, there will be Ghanaian food and drinks, as well as space for exchange and discussions
ACHTUNG: Dies ist die einzige Veranstaltung, die nicht im Allerweltshaus stattfindet, sondern in der Alten Feuerwache Köln.
Eine Veranstaltung von SÜDWIND e.V., der Hirschfeld-Eddy-Stiftung, dem Allerweltshaus Köln und col.lit.ive
➡️Die Plätze sind jedoch begrenzt, daher bitten wir um Anmeldung.
Aktionswoche des SÜDWIND Instituts und des Allerweltshaus Köln e.V.
Shrinking Spaces: Geschlossene Gesellschaft?| Von Druck und Widerstand:
Aktionswoche zu Shrinking Spaces weltweit
Aktivist*innen, NGOs, Künstler*innen, Gewerkschaften und soziale Bewegungen geraten unter Druck. Sie werden kriminalisiert, in ihrer Arbeit eingeschränkt, diffamiert, ihre Gelder gekürzt, eingeschüchtert und (gewaltsam) verfolgt. Diese Entwicklung – häufig als „Shrinking Spaces“ bezeichnet – betrifft inzwischen den Großteil der Weltbevölkerung. Laut CIVICUS leben rund 97 Prozent der Menschen in Gesellschaften, in denen freie Meinungsäußerung und Protest eingeschränkt sind.
Vor diesem Hintergrund lädt das SÜDWIND Institut gemeinsam mit dem Allerweltshaus Köln im September 2026 zu einer interaktiven Aktionswoche in Köln ein. Ziel ist es, die vielfältigen Dimensionen von „Shrinking Spaces“ sichtbar zu machen und unterschiedliche Perspektiven miteinander ins Gespräch zu bringen – wissenschaftlich, aktivistisch und künstlerisch.
Das Programm reicht von wissenschaftlichen Impulsen über Podiumsdiskussionen bis hin zu Literatur- und Comedy-Beiträgen, interaktiven Workshops, Musik und Theater. Nach den Veranstaltungen wird es die Möglichkeit zum Austausch bei Essen und Getränken geben.
Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Die Plätze sind aber begrenzt, daher bitten wir um Anmeldung über die SÜDWIND Website.



