Frieden und Sicherheit in Europa?

Zeit

Fr, 08. Mai 2026 - 10:00 - 13:00 Uhr

Ort

Allerweltshaus Köln e.V., Geisselstraße 3-5, 50823 Köln

Anmeldung:

Bitte zwingend anmelden beim Südwind Institut

Versuch einer Standortbestimmung


Eine Veranstaltung vom SÜDWIND-Institut 

Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. 81 Jahre später scheint die regelbasierte internationale Ordnung ausgedient zu haben - angesichts der Drohgebärden durch USA, China und Russland, der Angriffskriege auf die Ukraine und zuletzt den Iran. Auch die europäischen Staaten erhöhen ihre Militärausgaben massiv, um ihre Verteidigungsfähigkeit zu stärken und neu auszurichten. 

Aber was bedeuten Rüstungsinvestitionen für die Sicherheit der Staaten? Lassen sich Waffen und Nachhaltigkeit miteinander vereinbaren ‒ und verändert sich dieses Verständnis angesichts der heutigen Zeit? Mit der SÜDWIND-Tagung möchten wir einen Beitrag zur Standortbestimmung in unsicheren Zeiten leisten.

Programm

• 10:00 Uhr
◦ Einführung: Dr. Ulrike Dufner, Geschäftsführerin des SÜDWIND-Instituts

• 10:15 Uhr
◦ Frieden und Sicherheit durch Rüstungsinvestitionen? Standortbestimmung der Europäischen Verteidigungsstrategie in geopolitisch unsicheren Zeiten (Helmut Hugler, Historiker)

• 10:45 Uhr
◦ Rüstung in nachhaltigen Geldanlagen: Peacewashing oder Beitrag zur Friedenssicherung? Über die “Weiterentwicklung” des Nachhaltigkeitsbegriffs (Ulrike Lohr, SÜDWIND-Institut)

• 11:15 Uhr
◦ Frieden – Gerechtigkeit – neu denken? Antworten der EKD-Friedensdenkschrift auf die aktuellen Herausforderungen zu Sicherheit, Frieden und Globaler Gerechtigkeit (Prof. Dr. Jörg Hübner, EKD)

• 11:45 Uhr: Pause

• 12:00 Uhr
◦ Podiumsdiskussion: Zwischen Rüstungsspirale und Friedenswahrung. Der Versuch einer Klärung. Diskussion mit Panel und Publikum

• 12:45 Uhr: Fazit und Ausblick (Dr. Ulrike Dufner, Geschäftsführerin des SÜDWIND-Instituts)

Anmeldelink

SÜDWIND tritt seit über 30 Jahren für wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit ein. Aus diesem Grund arbeiten wir zu einem breiten Spektrum von Nord-Süd-Themen mit dem Ziel, ungerechte Strukturen aufzudecken, öffentlich zu machen, Handlungsalternativen  zu bieten und so zu Veränderungen beizutragen. SÜDWIND ist dabei inhaltlich und finanziell unabhängig. 

Um gemeinsam mehr zu erreichen, kooperieren wir mit Akteur*innen auf lokaler, europäischer und globaler Ebene, mit Gewerkschaften, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen und Kampagnen. 

Wir forschen zu Themen wie Entwicklungszusammenarbeit, Frauen und Weltwirtschaft, Klimagerechtigkeit Nachhaltigkeit auf Finanzmärkten, zu Rohstoffen und Wertschöpfungsketten sowie zu Sozialstandards im Welthandel. In Deutschland verbinden wir unsere Recherchen mit entwicklungspolitischer Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. 

Wir sind überzeugt: Dort, wo Menschen unter den Auswirkungen des globalen Wirtschaftssystems leiden, besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Reichtum einiger weniger und der Armut vieler Menschen. Hierfür sind ungerechte wirtschaftliche und politische Strukturen verantwortlich und wir wollen dazu beitragen, diese zu ändern.


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