Ein System, was durch Dominanz, Kontrolle und Bestrafung geprägt ist, schürt Angst. Sind Menschen in so ein System hineingeboren, ist die Angst eine verinnerlichte Begleitung, die sich normalisiert und alltäglich anfühlen kann. Sie hält uns in Grenzen, biegt uns zurecht und erzieht uns zum Gehorsam. Wessen Grenzen? Zu wessen Recht?
Es mag uns schwerfallen, aber es ist möglich in anderen Strukturen jenseits eines tiefgehend kolonialisierten Mindsets zu denken, sich zu organisieren, ganzheitlich zu handeln.
Somatische Ansätze können dabei helfen, Systeme, die uns zerstören, abzubauen und uns gleichzeitig ermöglichen, Neues wachsen zu lassen. Wir haben gelernt in diesem System zu funktionieren und verlernt auf das Wissen zu hören, was der Körper uns bietet.
Gehorsam normalisiert, verschweigt, ignoriert und stabilisiert Machtverhältnisse, Leid, Gewalt und Ungerechtigkeit.
Verinnerlichter neoliberaler Gehorsam lässt uns folgen, ohne dass es jemand befiehlt.
Verkörperter Ungehorsam bewegt sich entgegen dieser vermeintlichen Normalität. Dies ist eine Einladung gemeinsam zu erforschen, wie wir damit anfangen können.
Spenden basiert.
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Der Workshop wird auf deutscher oder - bei Bedarf - englischer Lautsprache stattfinden.
Anmeldung an dansemble@gmx.de




