Immer wieder erreichen uns neugierige Nachfragen zur Aktion "Stricken gegen Gewalt".
Deshalb möchten wir euch hier einen kleinen Einblick geben.
Letzten Freitag im Allerweltshaus: Die Sonne scheint, die Nadeln klappern, und beim „Strick & Chill“ liegt dieses besondere Gefühl von Gemeinschaft in der Luft. Ob Anfänger*in oder schon erfahren – alle sitzen zusammen, helfen sich gegenseitig, und Masche für Masche wächst der Schal, der einmal quer durch Deutschland reichen soll.
Doch nicht nur in Ehrenfeld wird gestrickt:
- Die Stricklieseln aus Buchforst haben bereits über 40 Knäuel Wolle in Schals verwandelt – mit sichtlich viel Spaß.
- Die Brühler Strickmädels überraschen mit neuen Ideen und stricken mit voller Kreativität.
So wächst nicht nur ein Schal, sondern auch ein Netzwerk von Menschen, die zeigen: Stricken ist mehr als ein Hobby. Es wird zum sichtbaren Zeichen gegen Gewalt und für Kinderrechte.
Im November soll der längste Schal Deutschlands nach Berlin getragen werden – begleitet von einer Petition zur Verbesserung von Kinderrechten. Damit setzen wir ein starkes Signal: Kinder müssen besser geschützt werden.
Eine Veranstaltung mit Space Lama e.V. in Kooperation mit dem Allerweltshaus

Mitmachen bei Strick & Chill
Wann & Wo?
- Jeden Freitag ab 15:30 Uhr im Allerweltshaus Köln (Geisselstraße 3–5, 50823 Köln)
Wer kann mitmachen?
- Alle – egal ob Strickanfänger*in oder Profi.
- Das Beratungsteam des Allerweltshauses unterstützt mit Tipps und Anleitung.
Material
- Wolle und Stricknadeln gibt es kostenlos an der Rezeption des Allerweltshauses.
- Fertige Schals können dort auch abgegeben werden.
Von Zuhause oder als Gruppe
- Wer nicht vor Ort stricken kann, macht einfach zu Hause mit.
- Abgeben geht jederzeit im Allerweltshaus.
- Auch Strickgruppen oder Freundeskreise sind herzlich willkommen.
⇨ Kurz gesagt: Keine Anmeldung, kein eigenes Material, keine Vorkenntnisse nötig. Einfach vorbeikommen und mitstricken!
Wer steckt dahinter? – Space Lama e.V.
Der Verein Space Lama e.V. wurde 2020 gegründet und setzt sich gegen sexuelle Ausbeutung, Misshandlung und unrechtmäßige Inhaftierung von Kindern und Jugendlichen ein – mit einem besonderen Fokus auf die Philippinen.
Die Arbeit umfasst drei Schwerpunkte:
- Finanzierung von Rettungseinsätzen und Nachsorge – u. a. durch Unterstützung der PREDA Foundation vor Ort.
- Aufbau von Netzwerken mit globalen Hilfsorganisationen.
- Präventions- und Aufklärungsarbeit in Deutschland.
Das Symbol „Space Lama“ soll Aufmerksamkeit wecken und Menschen aktivieren. Transparenz ist dabei wichtig: Jahresberichte, Satzung, Absichtserklärungen mit Partnerorganisationen und Rettungsberichte sind öffentlich einsehbar. Space Lama ist Teil der Initiative Transparente Zivilgesellschaft.
⇨ Mehr Infos: www.spacelama.org/ueber-uns