Überall auf der Welt erleben wir Kriege und Krisen, die uns schier verzweifeln lassen. Im Iran kämpfen Menschen seit Jahren für Freiheit und Gerechtigkeit trotz unerbittlicher Repression und sind nun zusätzlich militärischen Angriffen ausgesetzt.
In Rojava steht das freiheitlich-demokratische Projekt unter Druck islamistischer Angriffe. Und auch in der Ukraine, Palästina, Sudan, Venezuela, Nigeria, Kongo und an vielen anderen Orten auf der Welt erleiden Menschen brutale Angriffe gewissenloser Kriegsmächte. Gleichzeitig werden Menschen im Inneren wie an den europäischen Außengrenzen immer kompromissloser daran gehindert, diesen Grausamkeiten zu entfliehen.
Patriarchale Gewalt ist dabei kein Randphänomen, sondern Teil dieser globalen Machtverhältnisse. Gerade FLINTA (Frauen, Lesben, inter, nicht binäre, trans und agender Personen) tragen die Folgen von Krieg, Flucht und Armut besonders stark und organisieren zugleich Widerstand, Fürsorge und politische Kämpfe. Feministische Solidarität heißt, diese Zusammenhänge sichtbar zu machen und ihnen gemeinsam entgegenzutreten.
Unter unserem Dach kommen viele Menschen mit ihren Geschichten und Erfahrungen zusammen. Und manchmal lässt uns alles schier verzweifeln. Denn die Zeiten werden härter. Aber auch unser Zusammenhalt wird stärker. Wir lassen uns nicht alleine, denn Solidarität ist unsere größte Stärke.
Gemeinsam für alle!



