Allerweltshof: Entsiegelung, Wasser & Materialien nachhaltig nutzen

Allerweltshof: Entsiegelung, Wasser & Materialien nachhaltig nutzen 26. August 2026


Allerweltshof – vom Abriss zum Aufbruch: Von Entsiegelung zu nachhaltiger Wasser- und Materialnutzung

Dieses Projekt ist Teil der nachhaltigen Umgestaltung des Allerweltshofs und versteht sich als Beitrag zu einem gesellschaftlichen Transformationsprozess.
 Im Design.Build-Projekt bau.köln der Fakultät für Architektur der TH Köln entwickelten Studierende gemeinsam mit dem Allerweltshaus Köln e.V., dem Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit und der Nachbarschaft den ehemaligen Schulhof zu einem klimaresilienten und gemeinschaftlich nutzbaren Außenraum weiter.

Grundlage des Projekts waren ein partizipativer Planungsprozess sowie die Frage, wie vorhandene Ressourcen möglichst sinnvoll im Materialkreislauf weitergenutzt werden können.

Im ersten Umsetzungsschritt wurde im Innenhof eine Fläche von etwa 100 m² entsiegelt. Die neu entstandene Grünfläche fördert die Versickerung von Regenwasser, verbessert das Mikroklima und erhöht die Aufenthaltsqualität.

Gleichzeitig wurden die ausgebauten Asphaltflächen nicht entsorgt, sondern direkt vor Ort weiterverwendet: Als Füllmaterial der Gabionen bilden sie heute das Fundament und die Tragstruktur dieses Pavillons.

Der Pavillon wurde konsequent nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft geplant und errichtet. Seine Konstruktion ist rückbaubar, vollständig wiederverwendbar und verzichtet bewusst vollständig auf den Einsatz von Beton. Alle Bauteile lassen sich sortenrein voneinander trennen und in den Materialkreislauf zurückführen.

Das Dach sammelt Regenwasser, das zur Bewässerung der Grünflächen genutzt wird. Eine integrierte Kompoststation unterstützt den neu entstandenen Gemeinschaftsgarten und schließt den Kreislauf organischer Ressourcen. Darüber hinaus bietet der Pavillon Platz für Fahrräder, Gartengeräte und weitere Funktionen des Allerweltshof.


Entsiegelung und Pavillon sind untrennbar miteinander verbunden. Was zuvor versiegelte Fläche war, wurde zum Baustoff für einen neuen Begegnungsort. Die realisierten Maßnahmen bilden den ersten Meilenstein eines langfristigen Entwicklungsprozesses. Gemeinsam mit den Nutzer*innen und der Nachbarschaft soll der Allerweltshof durch Partizipation, Teilhabe und gemeinschaftliches Engagement kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Kooperationspartner*innen:

bau.labor und TH Köln Fakultät für Architektur & Allerweltshaus Köln e.V. und Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit

Förderung:

Naturstrom-Stiftung

Unterstützung:

oba architektur bonon kaufel PartmbB

StEB Köln

Gabiona GmbH

Scafom-rux GmbH

weihrauch+fischer GmbH

Stadt Köln Grünflächenamt

UCL Umwelt Control Labor GmbH

Distelmann-Luther GmbH & Co. KG

imagine structure GmbH

HKL Baumaschinen GmbH

Müller & Baum GmbH & Co. KG

Gerüstwelt

GeZu Impex GmbH

Weitere News zu Allerweltshaus

Ausbildung zur Referent*in Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
  

Ausbildung zur Referent*in Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

LEIDER AUSGEBUCHT

Seit vielen Jahren führt das Allerweltshaus... Weiterlesen

Unterstützung bei der Renovierung des neuen Hauses gesucht!
  

Unterstützung bei der Renovierung des neuen Hauses gesucht!

Wir freuen uns über eure Hilfe bei der Renovierung des neuen Allerweltshauses!

Frau... Weiterlesen

Leih dir das Lastenfahrrad bei uns aus!
  

Leih dir das Lastenfahrrad bei uns aus!

- Das Allerweltshaus hat einen neuen Freund: Er ist grün, nachhaltig und vor allem ausleihbar!... Weiterlesen

zu allen News

Ich möchte den Newsletter erhalten

Ich möchte auf dem Laufenden bleiben, was im Allerweltshaus passiert. Der Newsletter erscheint monatlich und enthält nur relevante Inhalte ohne Werbung.

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiere diese.

Bitte beachten Sie: Wir respektieren Ihre Privatsphäre und geben Ihre Daten ohne Ihre Zustimmung nicht an Dritte weiter.

 

Hier finden Sie uns auch