MENSCHENRECHTE BRASILIEN - Die Wasserkrise in Sao Paulo

manifestao pela gua 22.02 - espao.manaciais.org 2

Mi, 15. April 2015 - 20.04 Uhr (!)

Radio Köln 107,1 FM

Der Südosten Brasiliens befindet sich in einer Dürreperiode. Die Wasserreserven in dem von Industrie und Landwirtschaft geprägten Bundesstaat und dem Ballungsgebiet São Paulo, in dem um die 21 Millionen Menschen leben, gehen zu Ende und es kommt bereits zu Rationierungsmaßnahmen.

 

São Paulo erlebte zwar den heißesten und trockensten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, die Wasserknappheit ist allerdings nicht nur Folge des ausbleibenden Regens. Die extensive Nutzung der Landwirtschaft, Abholzung des Regenwaldes, marode Leitsysteme und politische Versäumnisse führten zu einer Zuspitzung der Krise?


In der Radiosendung diskutieren wir mit Felipe Alves van Ham, Architekt und Urbanist aus São Paulo und Christian Russau, Journalist und Aktivist ( Kooperation Brasilien (KoBra) & FDLC, Berlin) über Ursachen und Hintergründe, das Menschenrecht auf Wasser, sowie die Folgen der Privatisierung von Wasser und der Spekulation des Allgemeinguts Wassers an der New Yorker Börse. Umrundet mit Aufnahmen aus São Paulo.

 

in Kooperation mit alleweltonair / mit finanzieller Förderung durch

 

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Eine Veranstaltung des Projekts "Menschenrechte Brasilien"