MENSCHENRECHTE UND NACHHALTIGKEIT UMSETZEN! - Braunkohlekraftwerke sind keine Klimaschützer

Vorstellung der regionalen Greenpeace-Kampagne gegen die Planung eines neuen Kraftwerkes, 20 km westlich von Köln

Do, 27. Juni 2013 - 20 Uhr

Vortrag und Diskussion mit "Braunkohle-Ansprechpartner oder Energie-Experte von Greenpeace Köln"

3 Euro

Als wenn es die Diskussion um den Klimawandel nie gegeben hätte, gibt es Energiekonzerne wie RWE und Vattenfall, die unbeirrt an der Braunkohle festhalten. Das rheinische Braunkohlerevier ist dabei der größte CO2-Emittent in Europa und RWE tut alles, damit es auch so bleibt. Negative Folgen, die insbesondere die Menschen in den südlichen Ländern treffen, werden billigend in Kauf genommen.

Nach der Ankündigung von RWE in Niederaußem ein neues Braunkohlekraftwerk bauen zu wollen, tat sich Greenpeace Köln mit vier weiteren Greenpeace-Gruppen im Revier zusammen, mit der festen Absicht sich diesen rückschrittlichen Plänen entgegenzustellen. Unternehmen, die jetzt noch in Technik aus dem letzten Jahrhundert investieren, gilt es wachzurütteln.

Braunkohlekraftwerke stoßen neben CO2 auch große Mengen an Feinstaub, Stickoxiden und Schwermetallen sowie Quecksilber aus. Deshalb möchte Greenpeace mit der aktuellen „Studie zu den Gesundheitsgefahren von Kohlekraftwerken" die unmittelbare Betroffenheit der Menschen in Köln, Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus aufzeigen.

In unserem Vortrag möchten wir unseren Kampf gegen den Energieriesen RWE vorstellen. Mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen, guten Argumenten und Fakten wollen wir den Regionalrat Köln dazu bewegen, sich ebenfalls für die Energiewende im Rheinischen Revier einzusetzen. Der Regionalrat hat in seiner Sitzung am 5. Juli 2013 die Möglichkeit gegen den Neubau zu stimmen.

 

Eine Veranstaltung des Projekts "Menschenrechte und Nachhaltigkeit umsetzen"