MENSCHENRECHTE UND NACHHALTIGKEIT UMSETZEN! - Endlich angekommen?

Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans* zwischen Akzeptanz und Diskriminierung

Do, 13. Juni 2013 - 20 Uhr

Vortrag und Diskussion mit Almut Dietrich

3 Euro

Es hat sich etwas getan beim Thema Akzeptanz von Lesben, Schwulen und Bisexuellen in Deutschland. Das zeigen die jüngsten Diskussionen über die weitere Angleichung von Rechten im Adoptionsrecht und der Lebenspartnerschaft. Gleichzeitig werden Vorurteile und Abwertung offensiver und öffentlicher geäußert. Und wie sieht es im Alltag aus, in der Schule am Arbeitsplatz, in der Familie und der Nachbarschaft? Welche Erfahrungen machen Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*, die aufgrund äußerer Merkmale wie Geschlechterperformance, Hautfarbe, Behinderung als sichtbar „anders" wahrgenommen werden?

Anhand aktueller Befragungen und ihrer Erfahrungen aus der Praxis skizziert Almut Dietrich, Landeskoordinatorin der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in NRW, die derzeitige Situation zum Thema Akzeptanz bzw. Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans* in Deutschland. Im anschließenden Austausch geht es darum, was getan werden kann, um weiterhin Vorbehalte abzubauen und Akzeptanz zu fördern.

Die Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in NRW ist eine vom Land NRW gefördert Fachstelle zu den Themen Diskriminierung, Gewalt, häusliche Gewalt bezogen auf Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*. Seit 2003 ist Almut Dietrich Landeskoordinatorin der Anti-Gewalt-Arbeit. Die Fachstelle ist im RUBICON in Köln angesiedelt.

 

Eine Veranstaltung des Projekts "Menschenrechte und Nachhaltigkeit umsetzen"