MENSCHENRECHTE MEXIKO - "Nos faltan 43 y 20.000 más"

aktionstag2

Diskussion mit mexikanischen Menschenrechts-Aktist*innen

Mi, 21. Oktober 2015 - 20 Uhr

in Kooperation mit pbi Köln

Großer Saal

Eintritt: zahl was du kannst/ es dir wert ist

 © Laura Tüngler/ Jaime Rodriguez

Mit Alejandra Nuno vom Centro de DDHH de Mujeres diskutieren wir über die Lage im Norden Mexikos und hören von den Mobilisierungen im ganzen Land, wo Tausende auf die Strasse gehen und Aufklärung über das Schicksal der Verschwundenen fordern, die inzwischen selbst von staatlichen Stellen mit über 20.000 angegeben werden.

 

Die Rechtsanwältin María Alejandra Nuño setzt sich seit langem für die Untersuchung, die Förderung und die Verteidigung der Menschenrechte ein. Als Vorreiterin sensibilisierte sie für das „principio pro persona“, nach dem jeder Person verfassungsrechtlich stets der größtmögliche Schutz der Menschenrechte zu gewährleisten ist. Mit der Verfassungsreform 2011 wurde das „principio pro persona“ im ersten Artikel der mexikanischen Verfassung festgeschrieben.
Als Rechtsbeistand vertrat Alejandra Nuño bereits mexikanische und zentralamerikanische Organisationen sowie hunderte Opfer von Menschenrechtsverletzungen vor den zwei Schutzorganen des Interamerikanischen Rechtssystems: der Interamerikanischen Kommission (CIDH) und dem Interamerikanischen Gerichtshof (Corte IDH).

Das im mexikanischen Bundesstaat Chihuahua ansässige Menschenrechtszentrum „Centro de Derechos Humanos de las Mujeres“ (CEDEHM) setzt sich sowohl auf lokaler als auch auf internationaler Ebene aktiv für die Einhaltung und den Schutz der Menschenrechte ein. Seit Juli 2012 unterstützt das CEDEHM gemeinsam mit der Menschenrechtsorganisation „El Barzón“ in Chihuahua die Bewegung zum Schutz des Rechts auf Wasser und eine gesunde Umwelt. Die von verschiedenen mexikanischen Gemeinden unterstützte Bewegung der genannten Organisationen führt den Kampf gegen große Landwirtschafts- und Minenbetreiber an.

 

Diskussionsveranstaltung in Zusammenarbeit mit der pbi Regionalgruppe Köln und der Mexiko-Initiative Köln/Bonn sowie der Deutschen Menschenrechts-Koordination Mexiko


Weitere Infos zum Thema auf:

https://www.facebook.com/menschenrechte.mexiko.koeln/timeline

http://www.mexiko-koordination.de

und dem Blog

http://www.mexiko-verschwindenlassen.de
 

Juan José Villagomez Hernandez, Casa de Migrantes Saltillo, ist leider verhindert und kann nicht teilnehmen.

 

- mit finanzieller Unterstützung des BMZ -

 

 

 

Eine Veranstaltung des Projekts "Menschenrechte Mexiko"