ALLEWELTONAIR - "Die Tragödien Guatamalas und Argentiniens"

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2-teiliges Feature im Bürgerfunk

Sa, 10. Oktober 2015 - 20.04 Uhr

Radio Köln 107,1 FM

© Edith López Ovalle

Wir gehen zurück in die Jahre der Diktatur im Lateinamerika der 70/80er Jahre. Die Militärs bemächtigen sich des Lebens und der Menschen. Folter, Entführungen, das gewaltsame Verschwindenlassen, Vertreibung und Völkermord wurden zur alltäglichen Wirklichkeit, die Hunderttausende von Menschen betraf. Es waren militarisierte Gesellschaften, kontrolliert duch den Terror - in einigen dieser Länder über Jahrzehnte.

 

Einen verschwundene Menschen in der Familie zu haben, bedeutet Einsamkeit; kein Recht zu haben, nach ihm zu suchen, kein Recht auf Hoffnung zu haben, kein Recht, darüber zu reden... Es bedeutet, kein Anrecht auf den Schmerz zu haben.

In Guatemala begann sich Anfang der 60er Jahre das Verschwindenlassen als System herauszubilden. Die Volksbewegungen gegen die Korruption der Regierung und für demokratische Rechte und Freiheiten sollten gestoppt werden. Tausende von Personen wurden festgenommen, von denen man nie wieder etwas hörte.

Dreizehn Jahre später wurde die Methode des Verschwindenlassens in grossen Maßstab und perfide weiterentwickelt in Argentinien eingesetzt, trainiert wurde mit US-Beratern in der Escuala de las Americas.

Gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst  und kathfond
 


 

 

Eine Veranstaltung des Projekts "alleweltonair"