MENSCHENRECHTE ERKENNEN UND HANDELN - Unklare Sicherheitslage

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El Salvador zwischen Pandiallas, Polizei und Politik

Mi, 30. November 2016 - 19:30 Uhr

mit Eduardo Enrique Amaya und José Santos Guevara Maradiaga

Zahl was Du kannst - Es Dir wert ist

El Salvador gilt als eines der gewalttätigsten Länder der Welt. Nach dem internen Krieg zwischen 1980 und 1992 begannen unzählige, scheinbarwahllosen Morde, Gewalt und Schutzgelderpressung
den Alltag der Menschen in El Salvador zu beherrschen. Als Hauptursache gilt die zunehmende Macht krimineller Banden, den pandillas oder maras. Weniger diskutiert werden ihre Überschneidungen mit dem organisierten Verbrechen, dem Drogen-, Waffen- und Menschenhandel,sowie ihrer Verbindungen zu Politik und Militär.
 
 
Hier gehts zum Veranstaltungsflyer.

Seit 2009 ist die linke FMLN an der Regierung. Zwar hat diese auch strukturelle Ursachen, Präventions- und Sozialmaßnahmen im „Plan für ein sicheres El Salvador“ im Januar 2015 benannt, jedoch ist die Finanzierung nicht-repressiven Maßnahmen nicht gesichert. So greifen sie nun zu „außer-ordentichen Maßnahmen“ für die verstärkt Staatshaushaltsmittel und Auslandshilfen in die polizeiliche und militärische Aufrüstung gepumpt werden. Dadurch werden den steigenden Mordraten mit Gewalt und Remitalisierung entgegnet.

Welche Auswirkungen haben die "außerordentlichen Maßnahmen" auf die Bevölkerung? Wie gehen die Menschen mit der ständigen Unsicherheitslage um?

 

Eduardo Enrique Amaya ist Psychologe und arbeitet für Servicio Social Pasionista-SSPAS in Programmen zur Förderung einer Kultur des Friedens, in der Gewalträvention und hat direkt mit pandilleros und mareros gearbeitet.

José Santos Guevara Maradiga ist Direktor von ACUDESBAL, einer Basisorganistaion für wirtschaftliche und soziale Entwicklung in der Region Bajo Lempa.



Mit freundlicher Unterstützung der

 


 

 

Eine Veranstaltung des Projekts "Menschenrechte erkennen und handeln"