MENSCHENRECHTE BRASILIEN - O Mar do Antônio Peregrino, Menschenrechte Brasilien und Tardes de Cine

21.10 OMarAntonioPeregrino

im Rahmen des Lateinamerika Tags im Rautenstrauch Joest Museum

So, 27. November 2016 - 13-15 Uhr

mit Regisseur Mendel Hardeman

Portugiesisch mit deutschen Untertiteln

Rautenstrauch Joest Museum

Eintritt im Rahmen des Lateinamerika-Tag

Das Meer des Pilgers Antonio erzählt die berührende Geschichte von Canudos, eine versunkene Stadt im dürren Landesinnern Nordostbrasiliens. Einst utopischer Freistaat heimatloser Indianer und geflüchteter Sklaven in einer von langwierigen Dürren heimgesuchten, abgelegenen Gegend, wurde die Stadt dreimal vom Erdboden ausradiert, doch weigert sich noch immer zu verschwinden. Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa basierte auf diese Geschichte seinen Roman Der Krieg am Ende der Welt.

Lateinamerika Tag

 

Im Dokumentarfilm machen sich Mendel Hardeman und Susanne Dick auf die Suche nach den Menschen und Träumen von Canudos, reisend durch Dürre und Wasser, durch Hoffnung und Heimweh, ein tief empfundenes Vertrauen findend, sich wiegend in der Musik und dem trägen Rhythmus der Zeit im gnadenlosen Sertão.

Der Abend verspricht Kino in seiner puren Essenz, denn der Film wird von den Filmemachern selbst als "Reisendes Kino" vertrieben: direkt dorthin, wo Menschen ihn sehen möchten. Dafür sind nur zwei Dinge nötig: eine Gruppe Menschen und eine weiße Wand. Jeder, der möchte, kann Gastgeber einer Vorführung werden. Der Regisseur ist anwesend und bringt ausgiebig Zeit für Fragen und Gespräche mit.

Der Film ist in portugiesischer Sprache mit deutschen Untertiteln.

Dauer inkl. Einführung und Nachgespräch: etwa 2 Std. 20 Min.

Kinotrailer und weitere Infos auf der Website des Films:  www.antoniofilm.com

Titelbild: Pressebild

 

Eine Veranstaltung des Projekts "Menschenrechte Brasilien"