MENSCHENRECHTE ERKENNEN UND HANDELN - Back to Rojava

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Bilder der Aufklärung und der Solidarität

So, 4. September 2016 - 18 Uhr

Vernissage und anschließende Diskussion mit Ismail Küpeli

Der Besuch der Ausstellung ist vom 04. bis zum12. September zu den Öffnungszeiten des Allerweltshauses möglich

Eintritt: Zahl was du kannst - es dir wert ist

Informationsveranstaltung zur aktuellen Lage in den kurdischen Gebieten in Syrien und den neusten politischen Entwicklungen in der Türkei.

Jeder Ort, jeder Augenblick hat seine Besonderheit. Die Kurd_innen sind die größte nichtarabische Minderheit Syriens. Sie nennen den von ihnen bewohnten Teil des Landes Rojavayê Kurdistan, «Westkurdistan», oder einfach: Rojava, «Westen». Seine 2,5 Millionen Bewohner_innen treten jetzt aus dem Schatten ihrer Leidensgeschichte heraus. Ihre gemeinsame Erinnerung ist das Syrien eines schier ewigen Baath-Regimes, das sie gewaltsam verfolgte, ihnen die eigene Sprache verbat und die Bürgerrechte vorenthielt.

Heute erproben die syrischen Kurd_innen das Experiment einer direkten kommunalen Demokratie und damit auch die Möglichkeit von Konfliktlösungen jenseits der alten, von Überwachen und Strafen geprägten Kultur der Gewalt. Ihre politischen Institutionen legen großen Wert auf die Beteiligung der Frauen nicht nur in der Verwaltung, sondern auch in den politischen Entscheidungsgremien und Bildungseinrichtungen.

Während der Veranstaltung möchten wir beleuchten welche Zukunft die Selbstorganisation der Kurd_innen hat und wie die neusten politischen Entwicklungen in der Türkei diese beeinflussen.

 

Ismail Küpeli ist Politikwissenschaftler und Journalist. Er analysiert die Konflikte in der Türkei und im Nahen und Mittleren Osten.

 

Fotos von Mark Mühlhaus.

 

Mark Mühlhaus ist Teil des Photographen-Kollektivs attenzione und besuchte seit Herbst 2014 mehrmals die kurdische Region in Syrien und in der Türkei.

 


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Eine Veranstaltung des Projekts "Menschenrechte erkennen und handeln"