MENSCHENRECHTE MEXIKO - Wie ging es mit David weiter, nachdem er Goliath besiegte?

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Von der Gewerkschaft zur Kooperative

Di, 3. Mai 2011 - 20 Uhr

Diskussionsabend

Diskussionsveranstaltung mit drei Gewerkschaftern aus Guadalajara, Mexiko, über ihren Arbeitskampf und die Kooperative „Trabajadores de Occidente“

Der Arbeitskonflikt zwischen dem multinationalen Konzern Continental und der Arbeiterschaft der mexikanischen Reifenfabrik „Euzkadi“ dauerte von Dezember 2001 bis Januar 2005 und endete mit der Übertragung der Firma Euzkadi an die Arbeiterschaft und einen Investor. Unter dem Namen „Corporación de Occidente“ wurde im Juli 2005 aus der ehemaligen Euzkadi-Fabrik ein neues Unternehmen, das die Reifenproduktion sofort wieder aufnahm. Die ehemalige Euzkadi-Gewerkschaft wurde in eine Kooperative umgewandelt und ist bis zum heutigen Tag zu 50% Inhaber des Unternehmens.

03mai11_2Es sind fünf Jahre vergangen, seitdem die Kooperative die Fabrik in Besitz genommen hat, eine gute Zeit, um eine erste Bilanz zu ziehen:

Wie konnten die Arbeiter den Kampf gegen Continental aufnehmen, bestehen und gewinnen?

Wie funktioniert die Fabrik heute?

Ist der Erfolg der Kooperative gesichert?

Ist dieses Modell übertragbar auf andere Arbeitskämpfe?

Werden die Arbeitsrechte heute unter dem neuen Modell respektiert?

Diese spannenden Fragen wollen wir mit Jesús Torres Nuño und zwei weiteren Kollegen aus Mexiko diskutieren. Jesús Torres war während des Konflikts Verhandlungsführer und ist heute Präsident der Kooperative TRADOCC.

Mexiko-Initiative Köln/Bonn und alleweltonair laden ein zur Diskussion -

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Eine Veranstaltung des Projekts "Menschenrechte Mexiko"