Join the Real Food Revolution
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Ein Abend mit Philip Munyasia von "OTEPIC" aus KeniaDi, 21. August 2012 - 19 UhrGegen Spende |
Wie Menschen unter ärmsten Bedingungen sich gegenseitig helfen, zu überleben, wie sie auch in Slums und auf winzigen Stücken Land lernen, ihre Nahrung selbst anzubauen und zu verarbeiten, wie sie Wege finden, mit Saatgut, Wasser, Kompost, Energie und miteinander nachhaltig umzugehen, wie daraus ein Modell für das Überleben vieler Menschen entstehen könnte - und was wir tun können, um sie zu unterstützen.
"Bei uns geht niemand mehr hungrig ins Bett, auch nicht am Ende der Trockenzeit. Unsere Kinder sind gesund, denn sie erhalten frisches und vielfältiges Essen aus dem Permakulturgarten, und von dem Geld, das wir durch den Verzicht auf Kunstdünger sparen, können wir ihre Schulbücher kaufen." Nancy Oppelle, 50, Mutter von zehn Kindern und Sprecherin der Fraueninitiative Maili Saba.
Maili Saba ist eine von mehreren tausend Initiativen, Kleinbauern, Frauen- und Jugendgruppen, die in den letzten vier Jahren von der gemeinschaftsorientierten Selbsthilfeorganisation "OTEPIC" unterrichtet wurden. Durch einfache, nachhaltige Techniken gelingt ihnen der Kampf für die eigene Nahrungsmittelsicherheit, für Perspektiven für die Jugend und für die Bewahrung der Umwelt in Zeiten des Klimawandels.
OTEPICs Gründer Philip Munyasia ist selbst in dieser armen Umgebung aufgewachsen, als jüngster von acht Söhnen. Wie durch ein Wunder konnte er eine Schule besuchen, wo er mit Permakultur und organischer Landwirtschaft in Berührung kam. Danach begann er, die Menschen seiner Umgebung zu unterrichten. Nach einem Praktikum in den USA und einem Aufenthalt in Europa legte er mit seinem Team zwei Lehr- und Demonstrationsgärten an und baute Unterrichtsräume, die zu Gemeindezentren der beiden Slums Mitume und Bidii wurden.
Heute sind mitten in diesen Orten der Verzweiflung Zeichen für Hoffnung und Zukunft entstanden. Die Nachbarn sind stolz auf diese Arbeit, unterstützen und schützen sie.
Auf diese Weise, durch Selbsthilfe, Frauenermächtigung und Wissenstransfer einfacher, nachhaltiger Überlebenstechniken, entsteht ein Modell für die Zukunft unzähliger Hunger- und Armutsgebiete der Erde.
OTEPIC ist ein Schauplatz des Globalen Campus, einer internationalen Friedensausbildungsinitiative. Andere Schauplätze befinden sich in Portugal, Brasilien, Kolumbien und Indien.
An diesem Abend wird Philip Munyasia seine Arbeit mit Videos und Dias präsentieren (auf englisch mit deutscher Übersetzung). Auch die Initiative Globaler Campus wird vorgestellt.
Mit Möglichkeiten zu Fragen und Gespräch.
Link zum Projekt: www.otepic.org

