ERINNERN UND HANDELN FÜR DIE MENSCHENRECHTE - Als Göttin verehrt - als Frau missbraucht
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Projekte der Andheri-Hilfe gegen TempelprostitutionFr, 29. Juni 2012 - 20 UhrVortrag und Diskussion mit Elvira Greiner Eintritt € 3,- |
Mathammas, Devadasis, Basivinis werden sie genannt – je nach Region. Eines ist ihnen gemeinsam: Im Tempel werden die Mädchen und Frauen als Stellvertreterinnen der Göttin verehrt, im Alltag als Prostituierte missbraucht.
Das ist das Schicksal der Tempeltänzerinnen im Indien des 21. Jahrhunderts. Fast immer sind es Mädchen der Kastenlosen, der untersten sozialen Gruppen, die schon als Kinder der Göttin geweiht werden. Sobald sie die Pubertät erreichen, tanzen sie im Tempel der Kastenhindus. Und diese nehmen sich das Recht, diese Mädchen und Frauen zu benutzen.
Elvira Greiner, Vorsitzende von Andheri-Hilfe Bonn e.V., erläutert diesen unheiligen Kult, beschreibt den Alltag der betroffenen Frauen anhand zahlreicher Fotos und nennt Erfolgsgeschichten aus den Projekten des Vereins. Gemeinsam mit indischen Partnerorganisationen setzt sich der Verein dafür ein, dass diese Frauen ein Leben in Würde führen können und dass nicht noch mehr Mädchen in diese leidvolle Tradition gezwungen werden. www.andheri-hilfe.de
Eine Veranstaltung des Projekts "Erinnern und Handeln für die Menschenrechte"

