STIMMEN AFRIKAS - Neue Medien gegen alte Garde - Die digitale Revolution in der arabischen Welt

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Mit Youssouf Amine Elalamy (Marokko) und Loay Mudhoon

So, 25. März 2012 - 13 Uhr

Diskussion und Publikumsgespräch, moderiert von Dr. Kersten Knipp

Bibliothek im Rautenstrauch-Joest-Museum

€ 5,-/ erm. € 3,-

Zu den Umstürzen in der arabischen Welt haben die Neuen Medien einen entscheidenden Beitrag geleistet. Ohne Facebook, Twitter & Co hätten die Aufstände einen ganz anderen Verlauf genommen. Aber auch die klassischen Medien, Fernsehen und Zeitung, haben sich innerhalb eines Jahres entscheidend verändert. Doch wie glaubhaft ist dieser Wandel?

Welchen Kurs werden die großen Publikumsorgane in Zukunft einschlagen? Angesichts einer Vielzahl neuer publizistischer Stimmen und Plattformen kann man aber annehmen, dass die Zeiten von Zensur und eingeschränkter Berichterstattung endgültig vorüber sind. Dennoch gilt auch hier: Die Pressefreiheit ist ein stets neu zu verteidigendes Gut.

Youssouf Amine Elalamy, Romancier („Gestrandet“, 2008), Konzeptkünstler und Professor für Kommunikation und Medien an der Universität Kenitra hat zahlreiche Artikel zu Medien, Kunst, Fotografie und Werbung veröffentlicht. Er ist Gründungsmitglied und Generalsekretär des marokkanischen PEN-Clubs. Y.A. Elalamy lebt in Rabbat.


img mudhoon 2Loay Mudhoon, Nahostexperte der Deutschen Welle und Redaktionsleiter des Internetportals „Qantara.de – Dialog mit der islamischen Welt“, Lehrbeauftragter am Institut für Internationale Politik und Außenpolitik sowie am Orientalischen Seminar der Universität zu Köln.

 

Eine Veranstaltung des Projekts "Stimmen Afrikas"