Filme

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TARDES DE CINE CLUB 

Film- und Diskussionsabend mit dem mexikanischen Dokumentarfilm "Presunto Culpable"

tardes de cine club

  Fr, 13. Januar 2012

  20:00 Uhr

  Eintritt € 5,- / erm. € 3,-

 

In Mexiko ist der Dokumentarfilm "Presunto Culpable" (mutmaßlich schuldig) derzeit in aller Munde. Der Film zeigt anhand eines Mordfalles die offensichtlich gängige Praxis in Mexiko auf, wie Menschen für Jahrzehnte im Gefängnis enden können, ohne dass ihre Schuld nach rechtsstaatlichen Maßstäben bewiesen worden wäre und klagt somit das Schicksal tausender Opfer der mexikanischen Justiz an. Mexikos Regierung versuchte die Vorführungen zu stoppen, eine Richterin verfügte über ein Aufführungsverbot für "Presunto Culpable", da der Film die Persönlichkeitsrechte der Familie des Mordopfers verletze.

Inzwischen ist der Film wieder zu sehen – sowohl in Mexiko wie auch hier im Allerweltshaus.

Interessierte sind herzlich auch zu der anschließenden Diskussion eingeladen.

Weitere Informationen zum Film:

http://www.presuntoculpable.org/

http://www.dw.de/wirbel-in-mexiko-um-film-über-justizskandal/a-6464582-1

 

In Kooperation mit dem Projekt "Menschenrechte Mexiko"

Eine Veranstaltung des Projekts "Tardes de Cine Club"

 

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TARDES DE CINE CLUB

 La Ciudad del Silencio

 

Fr, 13. Mai 2011 - 20 Uhr

USA 2006

(Wir zeigen die spanische Version des Films "Bordertown")

Eintritt € 5,-/ ermäßigt € 3,-

  

Die ambitionierte Reporterin Lauren Fredericks (Jennifer Lopez) träumt von der ganz großen Karriere. Ihr Chef George Morgan (Martin Sheen) schickt sie nach Ciudad Juárez, Mexiko und nach El Paso, Texas. In diesen Grenzstädten soll Fredericks einer Mordserie nachgehen, der bereits Hunderte von Fabrikarbeiterinnen zum Opfer gefallen sind. Vor Ort bittet sie ihren Ex-Kollegen Alfonso Diaz (Antonio Banderas) um seine Hilfe. Doch ihre Nachforschungen ziehen die beiden immer weiter in einen Strudel aus Gewalt, Intrigen und Korruption. Es scheint als sind oberste Regierungsmitglieder der Vereinigten Staaten in die Mordserie verwickelt. Doch plötzlich ist auch Fredericks eigenes Leben in Gefahr.

aus der Kritik:

Gregory Navas Krimi-Thriller basiert lose auf der bis heute ungeklärten Mordserie an mittelamerikanischen Frauen in Ciudad Juárez seit den '90er Jahren. Die Anzahl der damaligen Opfer beträgt zwischen 50 und 70 Frauen. Alle stammten aus Fabriken, die für die USA Elektrogeräte produzierten. Diese Mordserie konnte bis in die Gegenwart nicht gestoppt werden. Bis heute fand man rund 400 tote Frauen, weit über 700 werden derzeit noch vermisst. Nava konnte für seine Darstellung dieses unglaublichen Gewaltverbrechens namhafte Schauspieler verpflichten. Unter ihnen Antonio Banderas, Jennifer Lopez, Martin Sheen und Kate del Castillo. Gedreht wurde in Mexiko, New Mexiko und Albuquerque.

Tardes de Cine Club y la Iniciativa Koeln-Bonn-Mexico invitan:

LA CIUDAD DEL SILENCIO

Eine Veranstaltung des Projekts "Tardes de Cine Club"

 

 

TARDES DE CINE CLUB

Perdita

Ein Film von Judith Bröhl, Berlin

 

Der Animationsfilm „Perdita“ handelt von einem jungen Mädchen, das in eine fiktive Grenzstadt zieht, die von unheimlichen Schattenwesen beherrscht wird. Durch Vermisstenplakate erfährt Perdita vom Verschwinden junger Frauen. Ihre Befürchtungen, dass die Schattenwesen mit den entführten Frauen in Zusammenhang stehen, scheinen sich zu bewahrheiten. Der Film ist der realen Stadt Ciudad Juárez nachempfunden, wo seit 1993 Hunderte von jungen Frauen ermordet wurden. Weder Polizei noch Regierung waren bisher in der Lage, die Vorgänge aufzuklären, geschweige denn zu stoppen.

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