Kein Mensch ist illegal

"Ihr sollt wissen, dass kein Mensch illegal ist. Das ist ein Widerspruch in sich. Menschen können schön sein oder noch schöner. Sie können gerecht sein oder ungerecht. Aber illegal? Wie kann ein Mensch illegal sein?" (Elie Wiesel)

Die Zahl der Menschen, die ohne legalen Aufenthaltsstatus in Deutschland leben, ist groß: 20.000 werden allein in Köln geschätzt, bis zu 1 Million in ganz Deutschland.

Menschen ohne Papiere sind faktisch ohne Rechte. Sie können sich nicht offen gegen Mietwucher, Gewaltanwendung, Lohnprellung oder unmenschliche Arbeits- und Lebensbedingungen wehren. Beim Zugang zu ärztlicher Versorgung oder Bildung, z.B. dem Schulbesuch ihrer Kinder, gibt es große Schwierigkeiten. Denn jeder Schritt in der Öffentlichkeit bringt die Gefahr mit sich, entdeckt und abgeschoben zu werden. Für einen anderen Umgang mit "Papierlosen" in Deutschland setzt sich seit 1997 die bundesweite Kampagne "kein mensch ist illegal" ein. Das Kölner Netzwerk "kein mensch ist illegal" existiert ebenfalls seit 1997. Es fordert einen allgemeinen und gleichberechtigten Zugang zu allen Rechten, ob mit oder ohne Papiere.

Wir rufen auf zur Unterstützung.

Wir mischen uns ein, denn Menschen ohne Papiere brauchen unsere besondere Solidarität:

  • Wir sind ansprechbar und informieren (in einer offenen Sprechstunde)
  • Wir suchen und vermitteln praktische Hilfe (durch Vernetzung mit anderen Stellen)
  • Wir durchbrechen eine Wand des Schweigens und stellen Öffentlichkeit her (durch Aktionen und Pressearbeit)

 

Treffzeit

jeden zweiten Dienstag um 19:30 Uhr offenes Plenum
Genaue Termine: http://www.kmii-koeln.de/kontakt

 

Kontakt

Tel. 0221 - 17 07 07 94

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Weitere Informationen

www.kmii-koeln.de