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10. September 2014

Das „Allerweltshaus" gehört zu Ehrenfeld !

Der Standort Körnerstrasse von unserem interkulturellen Zentrum ist nicht mehr sicher!

Seit der Eröffnung im Dezember 1987 Jahren bietet das "Allerweltshaus" als interkulturelles Begegnungszentrum in Köln-Ehrenfeld ein Forum, das sich kritisch mit den Folgen der Globalisierung auseinandersetzt: Neben entwicklungspolitischer Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Integrations- und Sozialberatung bezieht es Stellung gegen Rassismus und eine Politik der sozialen Ausgrenzung. Das Zentrum wird intensiv genutzt und lebt im Wesentlichen von ehrenamtlicher Arbeit und selbstorganisiertem Engagement. Mehr als 20 Vereine und Initiativen von und mit MigrantInnen und aus den sozialen Bewegungen sind hier zu Hause. Projekte wie "Stimmen Afrikas", „Alleweltonair" oder "Erinnern und Handeln für die Menschenrechte" haben hier ihren Ursprung. Immer mehr junge Leute verstehen das "Allerweltshaus" als ihren Ort, an dem sie kreativ und frei ihre sozialen und politischen Projekte entwickeln können.

Was sind die Fakten?

Vor einigen Wochen wurde uns mitgeteilt, dass die Eigentümer des Hauses Körnerstrasse/Ecke Grimmstrasse, in dem auch das „Allerweltshaus" seit 1996 residiert, die Immobilie für 1.2 Mio. € verkaufen wollen. Nach jüngsten Informationen wurde mit dem Verkauf ein Kölner Maklerbüro beauftragt. Wir wissen, dass bereits ein ernsthafter Kaufinteressent das Objekt und dessen Ausbaumöglichkeiten finanzwirtschaftlich und baurechtlich prüft.

Der Verein Allerweltshaus e.V. hat derzeit noch einen gültigen befristeten Mietvertrag bis zum 30. März 2016. Zum jetzigen Zeitpunkt gilt es, die verschiedenen Handlungsperspektiven, die es für die Zeit bis dahin oder darüber hinaus gibt, zu bewerten und entsprechend mit vereinten Kräften umzusetzen.

Was ist zu tun?

Angesichts der unsicheren Perspektive bemühen sich die Verantwortlichen des Allerweltshaus e.V. zusammen mit den Nutzer/-innen sowie solidarischen Unterstützer/-innen – um eine Standortsicherung in Ehrenfeld mit drei Möglichkeiten:

• Kauf der Immobilie durch den Verein zusammen mit einem Unterstützerkeis. Deutlich geworden ist mittlerweile, dass der Verein alleine den Kauf nicht tätigen wird. Verschiedene Einzelpersonen haben dessen ungeachtet aber Bereitschaft signalisiert, Geld in eine gemeinschaftliche Rettungsaktion einzubringen. Diese z.B. genossenschaftliche Lösung aber braucht neben dem erforderlichen Geld auch Zeit, um die entsprechende Rechtsform als Trägerstruktur zu schaffen. Und sie braucht die Bereitschaft der derzeitigen Eigentümer, den Verein Allerweltshaus als ernsthaften Verhandlungspartner zu akzeptieren. Diese Bereitschaft ist leider bisher nicht erkennbar.

• Verhandlungen mit dem zukünftigen Käufer der Immobilie über die Fortsetzung des Mietverhältnisses und die Ausgestaltung der Räumlichkeiten im Rahmen einer möglichen Sanierung des Objekts: Hierzu muss natürlich zunächst bekannt sein, wer der zukünftige Eigentümer ist und welche Ausbauabsichten er verfolgt. Dies kann unter Umständen noch Monate dauern.

• Sondierung möglicher alternativer Standorte in Ehrenfeld: Das Allerweltshaus nutzt an seinem jetzigen Standort Gruppen-, Versammlungs- und Büroräume mit einer Fläche von ca. 400 m2 mit teilweise unbefriedigender Ausstattung. Bei einer räumlichen Veränderung sollte zumindest die Chance auf eine Verbesserung der Gegebenheiten vorhanden sein.

Wie kann eine wirksame solidarische Unterstützung in dieser Situation aussehen?

Für jede dieser möglichen Alternativen benötigt das Allerweltshaus ideelle, politische und finanzielle Unterstützung und Mithilfe von vielen Seiten: NutzerInnen, SympathisantInnen, Institutionen und der politischen Öffentlichkeit.

• Der Vorstand dankt denjenigen, die bei Bekanntwerden des anstehenden Verkaufs spontan ihre Bereitschaft erklärt haben, eigenes Vermögen in eine gemeinschaftliche „Rettungsaktion" zur Standortsicherung einzubringen sowie Zeit und Energie in die Vorbereitung einer angemessenen Trägerstruktur zu investieren.

• Der Vorstand begrüßt den parteiübergreifenden Antrag der Fraktionen der SPD, der GRÜNEN und der LINKE sowie der Einzelmandatsträger von DEINE FREUNDE, FDP und PIRATEN in der Bezirksvertretung Ehrenfeld zur zügigen Identifizierung möglicher alternativer Standorte in Ehrenfeld.

• Der Vorstand wird zur Beratung, Begleitung und Kommunikation aller mit der Standortsicherung zusammenhängenden Fragen kurzfristig einen Sonderausschuss einrichten. Ideen, Angebote zur Mitarbeit und Informationen bitte an vorstand@allerweltshaus.de. In unserem monatlichen Newsletter werden wir selbstverständlich über den Fortgang der Verhandlungen berichten.

• Als Vereinsvorstand bitten wir all diejenigen, die unsere Arbeit in der Vergangenheit wertgeschätzt haben und helfen möchten unsere Zukunft in Ehrenfeld zu sichern, das zu tun, was uns unmittelbar hilft und für eine starke Verhandlungsposition sehr wichtig ist:

Werdet Fördermitglied im Verein und zeigt damit euer Interesse an einem starken, unabhängigen und vielgestaltigen Zentrum für Alle!

Wir vertrauen auf eure Solidarität und werden alles tun, was in unserer Macht steht, um unsere Nachbarschaft in der Körnerstrasse nicht zu verlieren!

Für den Vorstand: Julia Paffenholz, Anne Walkenbach, Werner Göbels, Christian Nehls, Sophie Hennis, Eva Schaaf & Ralf Berger

Informationen zur Mitgliedschaft unter: www.allerweltshaus.de

Wer den Newsletter nicht mehr haben möchte, klicke einfach auf den folgenden Link:

Das „Allerweltshaus“ gehört zu Ehrenfeld !

Der Standort Körnerstrasse von unserem interkulturellen Zentrum ist nicht mehr sicher!

 

Seit der Eröffnung im Dezember 1987 Jahren bietet das "Allerweltshaus" als interkulturelles Begegnungszentrum in Köln-Ehrenfeld ein Forum, das sich kritisch mit den Folgen der Globalisierung auseinandersetzt: Neben entwicklungspolitischer Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Integrations- und Sozialberatung bezieht es Stellung gegen Rassismus und eine Politik der sozialen Ausgrenzung. Das Zentrum wird intensiv genutzt und lebt im Wesentlichen von ehrenamtlicher Arbeit und selbstorganisiertem Engagement. Mehr als 20 Vereine und Initiativen von und mit MigrantInnen und aus den sozialen Bewegungen sind hier zu Hause. Projekte wie "Stimmen Afrikas"  „RadioAlleweltonair“ oder“ Erinnern und Handeln für die Menschenrechte“ haben hier ihren Ursprung.

Immer mehr junge Leute verstehen das "Allerweltshaus" als ihren Ort, an dem sie kreativ und frei ihre sozialen und politischen Projekte entwickeln können.

 

Was sind die Fakten?

Vor einigen Wochen wurde uns mitgeteilt, dass die Eigentümer des Hauses Körnerstrasse /Ecke Grimmstrasse, in dem auch das „Allerweltshaus“ seit 1996  residiert, die Immobilie für 1.2 Mio. € verkaufen wollen. Nach jüngsten Informationen wurde mit dem Verkauf ein Kölner Maklerbüro beauftragt. Wir wissen, dass bereits ein ernsthafter Kaufinteressent das Objekt und dessen Ausbaumöglichkeiten  finanzwirtschaftlich und baurechtlich prüft.

Der Verein Allerweltshaus e.V. hat derzeit noch einen gültigen befristeten Mietvertrag bis zum 30. März 2016.  Zum jetzigen Zeitpunkt  gilt es, die verschiedenen Handlungsperspektiven, die es für die Zeit bis dahin oder darüber hinaus gibt, zu bewerten und entsprechend mit vereinten Kräften umzusetzen.

 

Was ist zu tun?

Angesichts der unsicheren Perspektive bemühen sich die Verantwortlichen des Allerweltshaus e.V. zusammen mit den Nutzer/-innen sowie solidarischen Unterstützer/-innen – um eine Standortsicherung in Ehrenfeld mit drei Möglichkeiten:

·         Kauf der Immobilie durch den Verein zusammen mit einem Unterstützerkeis.  Deutlich geworden ist mittlerweile, dass der Verein alleine den Kauf nicht tätigen wird. Verschiedene Einzelpersonen haben dessen ungeachtet aber Bereitschaft signalisiert, Geld in eine gemeinschaftliche Rettungsaktion einzubringen. Diese z.B. genossenschaftliche Lösung aber braucht neben dem erforderlichen Geld auch Zeit, um die entsprechende Rechtsform als Trägerstruktur zu schaffen. Und sie braucht die Bereitschaft der derzeitigen Eigentümer, den Verein Allerweltshaus als ernsthaften Verhandlungspartner zu akzeptieren. Diese Bereitschaft ist leider bisher nicht erkennbar.

·         Verhandlungen mit dem zukünftigen Käufer der Immobilie über die Fortsetzung des Mietverhältnisses und die Ausgestaltung der Räumlichkeiten im Rahmen einer möglichen Sanierung des Objekts: Hierzu muss natürlich zunächst bekannt sein, wer der zukünftige Eigentümer ist und welche Ausbauabsichten er verfolgt. Dies kann unter Umständen noch Monate dauern.

·         Sondierung möglicher alternativer Standorte in Ehrenfeld: Das Allerweltshaus nutzt an seinem jetzigen Standort Gruppen-, Versammlungs- und Büroräume mit einer Fläche von ca. 400 m2 mit  teilweise unbefriedigender Ausstattung. Bei einer räumlichen Veränderung sollte zumindest die Chance auf eine Verbesserung der Gegebenheiten vorhanden sein.

 

Wie kann eine wirksame solidarische Unterstützung in dieser Situation aussehen?

Für jede dieser möglichen Alternativen benötigt das Allerweltshaus ideelle, politische und finanzielle Unterstützung und Mithilfe von vielen Seiten:  NutzerInnen, SympathisantInnen, Institutionen und der politischen Öffentlichkeit.

·         Der Vorstand dankt denjenigen, die bei Bekanntwerden des anstehenden Verkaufs spontan ihre Bereitschaft erklärt haben, eigenes Vermögen in eine gemeinschaftliche „Rettungsaktion“ zur Standortsicherung einzubringen sowie Zeit und Energie in die Vorbereitung einer angemessenen Trägerstruktur zu investieren.

·         Der Vorstand begrüßt den parteiübergreifenden Antrag der Fraktionen der SPD, der GRÜNEN und der LINKE sowie der Einzelmandatsträger von DEINE FREUNDE, FDP und PIRATEN in der Bezirksvertretung Ehrenfeld zur zügigen Identifizierung möglicher alternativer Standorte  in Ehrenfeld.

·         Der Vorstand wird zur Beratung, Begleitung und Kommunikation aller mit der Standortsicherung zusammenhängenden Fragen kurzfristig einen Sonderausschuss einrichten. Ideen, Angebote zur Mitarbeit und Informationen bitte an vorstand@allerweltshaus.de. In unserem monatlichen newsletter werden wir selbstverständlich über den Fortgang der Verhandlungen berichten.

·         Als Vereinsvorstand bitten wir all diejenigen, die  unsere Arbeit in der Vergangenheit wertgeschätzt haben und helfen möchten unsere Zukunft in Ehrenfeld zu sichern, das zu tun, was uns unmittelbar hilft und für eine starke Verhandlungsposition sehr wichtig ist:

 

Werdet Fördermitglied im Verein und zeigt damit euer Interesse an einem starken, unabhängigen und vielgestaltigen Zentrum für Alle!

  

Wir vertrauen auf eure Solidarität und werden alles tun, was in unserer Macht steht, um unsere Nachbarschaft in der Körnerstrasse nicht zu verlieren!

 

Für den Vorstand:

Ralf Berger, Anne Walkenbach, Werner Göbel,

Christian Nehls, Sophie Hennis, Eva Schaaf und Julia Paffenholz

 

Über unsere website könnt Ihr newsletter und Informationen zur Mitgliedschaft abrufen

                                             www.allerweltshaus.de