stimmen afrikas zu Gast bei: AKWAABA - Auf den Spuren der afrikanischen Migration in Köln

AKWAABA2019

mit Schlaglichtern aus dem Programm des stimmen afrikas Jubiläumsfestivals, CROSSING BORDERS: translate - transpose - communicate 6.-9.11.2019

Sa, 14. September 2019 - 12 - 19 Uhr

außerdem bei AKWAABA:Vorträge, Workshops, Seminare und weitere Programmpunkte

EHRENGAST: Theodor Wonja Michael

im Rautenstrauch-Joest Museum

In letzter Zeit ist es in Köln wiederholt zu gewaltsamen Übergriffen auf Menschen afrikanischer Herkunft, teilweise mit Todesfolgen gekommen. In den populären Diskursethiken bleiben stereotype Bilder aus der Kolonialzeit von Afrika und Menschen afrikanischer Herkunft trotz zahlreicher Fortschritte dominierend. In Zeiten eines wiedererstarkenden Populismus in ganz Europa ist es wichtiger denn je, dass dieses Thema nicht marginalisiert wird.
Solange solchen herabsetzenden Bildern nicht aktiver begegnet wird, bleibt struktureller, oftmals latenter und immer öfters offener Rassismus gegen Menschen afrikanischer Herkunft aktuell. Genau hier will AKWAABA 2019 ansetzen. Wie können wir Ungleichheiten verringern (vgl. SDG 10)?
Dieses Jahr will Bündnis14 Afrika bei AKWAABA die bewusste Auseinandersetzung mit den Themen Vorurteile und Rassismus, strukturelle Gewalt, Intoleranz und Trauma befördern, um einen Beitrag zu einer noch toleranteren Stadtgesellschaft zu leisten.
Ein Blick auf die zahlreichen Aktivitäten der afrikanischen Diaspora in Köln – ob nun eher mit einem lokalen oder internationalen Bezug – soll veranschaulichen, dass diese Gruppe längst integraler Bestandteil Kölns geworden ist.
Um die aktuelle Situation besser einordnen zu können, will Bündnis14 Afrika dieses Mal auch auf die Kolonialgeschichte blicken. Zudem wollen wir zeigen, dass sich afrikanisches Leben in Köln nicht erst in der jüngsten Vergangenheit entwickelt hat. Auch in vorkolonialen Zeiten prägten Menschen afrikanischer Herkunft bereits unsere Gesellschaft mit.
Durch Vorträge, Workshops, Seminare und weitere Programmpunkte will AKWAABA dieses Jahr auch mit Ihnen über dieses aktuelle Thema ins Gespräch kommen.
 
GASTGEBER:
Bündnis14 Afrika wurde 2014 gegründet, um insbesondere Menschen afrikanischer Herkunft durch diverse soziopolitische Themen und Aktivitäten zu erreichen und einzubinden. Mit dem Mandat im Integrationsrat der Stadt Köln im Jahr 2014 legte Bündnis14 Afrika einen Grundsteinstein zu politischer Partizipation.
Köln, als die einwohnerreichste Stadt in NRW, hat zudem die größte Anzahl von Mitbürger*innen aus afrikanischen Ländern.
Diese Bevölkerungsgruppe ist nicht nur vielfältig aufgrund der unterschiedlichen Herkunftsländer, Sprachen oder Religionen, sondern auch in Bezug auf den Anlass der Einwanderung und des beruflichen oder sozialen Status.
 
Eine Vernetzung und ein Austausch dieser höchst unterschiedlichen Menschen aus Afrika sind wichtig, um ihre Ressourcen, Erfahrungen und Perspektiven in der Öffentlichkeit stärker sichtbar zu machen.
In den vergangenen Jahren hat Bündnis14 Afrika seine Projekte mit verschiedenen Kooperationspartnern aus Köln, NRW und dem Ausland durchgeführt.

Bündnis14 Afrika:www.buendnis14afrika.com - Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.