Diese Gruppen und Initiativen treffen sich im Allerweltshaus

Äthiopische Gruppe
Äthiopische Frauen- und Kindergruppe
Bundeswehr wegtreten
Deutsch-Afrikanische Kooperation e.V.
DEUTSCHLAND POSTKOLONIAL erinnern und versöhnen e.V.
Eritreische Demokraten
Eritreischer Sozialverein
FIAN (Food First Informations- und Aktionsnetzwerk)
Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba
Ghana Union
Industrial Workers of the World (IWW)
Iranisch-deutscher Frauenverein
Karneval Global e.V.
Kein Mensch ist illegal
Lesezirkel Avanti
Marango e.V.
Nigerian Association Cologne
Obi Nigeria
Pax An
Peace Brigades International (pbi)
SAV Sozialistische Alternative
Somalia-Verein
Tafungua e.V.
Terre des hommes
Tertulia Literaria "La Ambulante"
Verband Binationaler
"Ya Basta"-Gruppe

 
 

Äthiopische Frauen-
und Kindergruppe

jeden 2. Sonntag im Monat
14-18 Uhr

Für die Erwachsenen geht es hier bei gemeinsamem Essen um Austausch in der Heimatsprache.
Die Kinder bekommen Unterricht in Amharisch.
Sie haben viel Spaß beim Üben von Buchstaben und Worten und anschließenden Spielen.
 
 

Bundeswehr wegtreten

jeden 2. + 4. Donnerstag
ab 20 Uhr

www.bundeswehr-wegtreten.org

Parallel zur eskalierenden deutschen Beteiligung an immer mehr neo-kolonialen Kriegen verstärkt die Bundeswehr ihre Propaganda- und Rekrutierungsveranstaltungen im Inland. Sie strebt dabei nach mehr gesellschaftlicher Akzeptanz und versucht, ihr blutiges Handwerk als empfehlenswerte Berufswahl darzustellen.

Bundeswehr wegtreten hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Vormarsch der Bundeswehr zu stoppen und die zunehmende zivil-militärische Zusammenarbeit in diesem Land zurückzudrängen. Unter dem Motto "Wer die Öffentlichkeit sucht, muss sie auch ertragen" versuchen wir der Bundeswehr ihre Rekrutierungs- und Werbeauftritte zu vermasseln und Gegenöffentlichkeit zu schaffen. Aktionen, die auch bundesweit aufgegriffen werden. Dabei ist die Durchsetzung "militärfreier Zonen" gegen eine fortschreitende Militarisierung der Gesellschaft ein Ziel, das wir mit einer Mischung aus Überzeugungs- und echter Handarbeit erreichen wollen. So müssen Werbeoffiziere an Schulen, Universitäten und Arbeitsagenturen auch mal lautstark und spektakulär vertrieben werden. Hierbei suchen wir immer wieder die Zusammenarbeit mit von der Bundeswehr heimgesuchten Gruppen: Erwerbslosen, Schüler_innen, Student_innen. Lehrer_innen, Sportvereine, Kirchengemeinden usw.

 
 

FIAN Gruppe Köln

jeden 1. und 3. Mittwoch
ab 19:30 Uhr

Kontakt:
Hanna Wang-Helmreich hannawang-helmreich@web.de

weitere Informationen:
www.fian-koeln.ch.to
www.fian.de

FIAN, das FoodFirst Informations- und Aktions-Netzwerk, setzt sich als internationale Menschenrechtsorganisation dafür ein, dass alle Menschen frei von Hunger leben und sich eigenverantwortlich ernähren können.
FIAN tut das auf Basis internationaler Menschenrechtsabkommen, insbesondere des Paktes über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte.

Die Kölner Lokalgruppe von FIAN wurde 1994 gegründet und organisiert seitdem regelmäßig Informationsveranstaltungen und öffentliche Aktionen und beteiligt sich an Aktivitäten nationaler und internationaler FIAN-Kampagnen. Die Gruppe deckt dabei grundsätzlich alle FIAN-Themen ab.
Neben der Öffentlichkeitsarbeit und der internen Fortbildung betreuen wir seit 2002 einen Fall von Landvertreibung in Mubende/Uganda.
www.mubende.ch.to

Über neue InteressentInnen freuen wir uns immer!

 
 

Industrial Workers of the World - Wobblies (IWW)

jeden 1. Donnerstag
ab 20 Uhr

Kontakt:
H. Stuhlfauth
0221/9322290
iwwcologne@yahoo.de

www.wobblies.de

Die Industrial Workers of the World (IWW) sind eine basisdemokratische internationale Gewerkschaft.
Die Kölner Gruppe der "Wobblies" (wie die IWW umgangssprachlich genannt werden) existiert seit 2006. Sie ist damit beschäftigt, in verschiedenen Bereichen und Branchen gewerkschaftliche Aktivitäten zu entfalten. Darüber hinaus sind ihnen kulturelle und politische Aktivitäten sowie Bildungsangebote wichtig.
Die IWW tritt der landläufigen Vorstellung entgegen, eine Gewerkschaft müsse tausende von Mitgliedern haben und flächendeckend vertreten sein. Sie setzt (auch notgedrungen) auf die Chancen einer kleinen, kreativen und unbürokratischen Organisation mit besten lokalen, überregionalen und internationalen Kontakten.
In der Kölner Gruppe sind momentan ArbeiterInnen aus dem Einzelhandel, der Pflege, dem Hotelwesen, den Medien sowie Arbeitslose versammelt. Generell steht die Gewerkschaft allen ArbeiterInnen offen. Die Gruppe ist noch klein und im Wachsen begriffen. Sie freut sich über Zulauf.

 
 

Karneval Global

jeden Donnerstag
ab 20:30 Uhr

Kontakt:
info@karneval-global.de

Weitere Informationen:
www.karneval-global.de

Wir gründeten den Karneval Global e.V. im Jahr 2007, weil wir Kunst und Kultur lieben und brauchen. Mit dieser Haltung sind wir nicht allein, dessen sind wir uns sicher. Köln ist reich an inter- und subkulturellen Strömungen, die wir täglich in Form von Musik, Essen, Freundschaften und zahlreichen Alltagsbegegnungen erleben. All das empfinden wir als große Bereicherung für uns und andere. Aber Vielfalt, Toleranz und ein friedliches Zusammenleben verlangen von jedem das Interesse an seinen Mitmenschen und die Bereitschaft, andere Lebenskonzepte zu akzeptieren. Wo diese Bereitschaft fehlt, kommt es zu Abschottung, Konflikten und zum Erstarken undemokratischer Gesellschaftsstrukturen. Schlussendlich bedeutet das dann auch weniger Kunst und Kultur.

Wir sind davon überzeugt, dass gemeinsames Handeln und Erleben die wichtigsten Voraussetzungen sind, um dieser negativen Entwicklung entgegenzuwirken. Darüber hinaus wollen wir ein klares Zeichen setzen für die Vielfalt in dieser Stadt und gegen die Ausgrenzung und Diskriminierung von Teilen der Bevölkerung. Deshalb organisieren wir Veranstaltungen, auf denen Musiker, Künstler und Interessierte sich treffen und austauschen können, denn Kunst und Kultur bieten die besten Voraussetzungen, Menschen zusammenzuzubringen.

 
 

Kein Mensch ist illegal

jeden Dienstag ab 20:30 Uhr offenes Plenum

Kontakt:
Tel. 0221 - 17 07 07 94
kmii-koeln@gmx.net

www.kmii-koeln.de

"Ihr sollt wissen, dass kein Mensch illegal ist. Das ist ein Widerspruch in sich. Menschen können schön sein oder noch schöner. Sie können gerecht sein oder ungerecht. Aber illegal? Wie kann ein Mensch illegal sein?" (Elie Wiesel)

Die Zahl der Menschen, die ohne legalen Aufenthaltsstatus in Deutschland leben, ist groß: 20.000 werden allein in Köln geschätzt, bis zu 1 Million in ganz Deutschland.

Menschen ohne Papiere sind faktisch ohne Rechte. Sie können sich nicht offen gegen Mietwucher, Gewaltanwendung, Lohnprellung oder unmenschliche Arbeits- und Lebensbedingungen wehren. Beim Zugang zu ärztlicher Versorgung oder Bildung, z.B. dem Schulbesuch ihrer Kinder, gibt es große Schwierigkeiten. Denn jeder Schritt in der Öffentlichkeit bringt die Gefahr mit sich, entdeckt und abgeschoben zu werden. Für einen anderen Umgang mit "Papierlosen" in Deutschland setzt sich seit 1997 die bundesweite Kampagne "kein mensch ist illegal" ein. Das Kölner Netzwerk "kein mensch ist illegal" existiert ebenfalls seit 1997. Es fordert einen allgemeinen und gleichberechtigten Zugang zu allen Rechten, ob mit oder ohne Papiere.

Wir rufen auf zur Unterstützung.
Wir mischen uns ein, denn Menschen ohne Papiere brauchen unsere besondere Solidarität:
• Wir sind ansprechbar und informieren (in einer offenen Sprechstunde)
• Wir suchen und vermitteln praktische Hilfe (durch Vernetzung mit anderen Stellen)
• Wir durchbrechen eine Wand des Schweigens und stellen Öffentlichkeit her (durch Aktionen und Pressearbeit)

 
 

Marango

jeden 1. Freitag im Monat
ab 20 Uhr

Kontakt:
Björn Mietge
0221-2978777

marango@marango.de

weitere Informationen:
www.marango.de

Marango! e.V., gegründet im Jahr 2003, unterstützt die Gemeinwesenarbeit in Muisne, einer Insel in Ecuador. Wir engagieren uns schwerpunktmäßig im Bereich Sozialwesen und fungieren als Koordinierungsstelle zwischen nationalen und internationalen Organisation. Zusammen mit den ortsansässigen Initiativen bilden wir ein kooperatives Netz, das es uns ermöglicht unsere Arbeit eng auf die Bedürfnisse der Bevölkerung abzustimmen.
Unser primäres Ziel ist Prozesse in Gang zu setzen und zu unterstützen, die zu einer langfristigen Verbesserung der sozialen Situation auf Muisne beitragen. Es ist uns wichtig, die Bevölkerung in diese Prozesse mit einzubeziehen und dabei die Entwicklung selbständig agierender Netzwerke vor Ort zu fördern.
Im Januar 2005 haben wir einen Freiwilligendienst ins Leben gerufen. Junge Erwachsene erhalten so die Möglichkeit 3-6 Monate im Kindergarten, bei einer Fraueninitiative oder in einer der Schulen mitzuarbeiten und die soziale Entwicklung auf Muisne aktiv mit zu gestalten. Darüber hinaus führen wir vielfältige kleinere Projekte durch, die von der Installation von Mülleimern und Informationstafeln zur Müllvermeidung bis hin zur Errichtung eines öffentlichen Basketballplatzes reichen.
Unterstützt werden wir bei unserer Arbeit durch eine ecuadorianische Mitarbeiterin vor Ort.

 
 

Peace Brigades
International (pbi)

jeden 2. Mittwoch
im Monat Tansaniaab 19 Uhr

Kontakt:
Ulrich Kern
02273-1421

Detlef Mrosk
02205-85280

regionalgruppe-koeln@
pbi-deutschland.de

weitere Informationen:
www.pbi-deutschland.de
www.peacebrigades.org

Peace Brigades international (pbi) wurde 1981 gegründet, um Menschen in Konfliktregionen beizustehen. Die Prinzipien und Methoden von pbi basieren auf den Ideen von Mahatma Gandhi, der sich für Gewaltfreiheit, Unabhängigkeit und Neutralität eingesetzt hat.
Unser erstes Projekt wurde in Guatemala eröffnet, wo Frauen sich zusammengeschlossen hatten, um nach verschwundenen Familienangehörigen zu suchen. pbi begleitete diese Frauen und ermöglichte ihnen so ihre Arbeit. Heute ist pbi eine internationale Organisation mit Freiwilligen aus 18 Ländern, und aktuell gibt es Projekte in Kolumbien, Guatemala, Mexiko, Indonesien, Nepal und im Kongo.
In vielen Ländern sind Menschen, die sich gewaltfrei für die Verteidigung der Menschenrechte und für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen, in Lebensgefahr.
Internationale pbi-Teams von freiwilligen Fachkräften begleiten gefährdete Menschen, fördern dadurch gewaltfreie Konfliktbearbeitung und schaffen Raum für die politische Arbeit von Friedens- und Menschenrechtsorganisationen.
Wir, die Regionalgruppe Köln-Bonn von pbi, treffen uns seit Jahren im Allerweltshaus. Hier planen wir unsere Aktionen wie Infostände, Informationsabende, Weiterbildungsseminare und vieles mehr. Viele Aktivitäten führen wir auch zusammen mit anderen Organisationen durch, etwa "amnesty international", "service civil international" oder "Brot für die Welt", um nur einige zu nennen.
Trotz der ernsten Themen sind wir immer mit viel Spaß bei der Sache und freuen uns über jeden, der uns besucht.
Wenn ihr mehr über unsere Projekte oder AGs erfahren wollt, dann könnt ihr unsere Web-Seite besuchen, oder ihr nehmt einfach Kontakt zu uns auf.

 
 

SAV Gruppe

jeden Dienstag
ab 19:30 Uhr

Info-Tel.: 0221/9337845

koeln@sav-online.de

weitere Informationen:
www.sozialismus.info

Für die SAV könnte es keinen geeigneteren Versammlungsort geben, als das Allerweltshaus. Arbeitslosigkeit, Armut, Umweltzerstörung, Rassismus, Krieg, sind weltweite Probleme und lassen sich letztendlich nur im Weltmaßstab lösen. Dem globalen Kapitalismus stellen wir den globalen Widerstand entgegen. Wir sind Teil des Komitees für eine Arbeiterinternationale, das Mitgliedsorganisationen in über 35 Ländern der Erde vereinigt.
Wir kämpfen hier und heute gegen jede Verschlechterung und für jede mögliche Verbesserung.
In den vergangenen Jahren haben SAV-Mitglieder zahlreiche Kampagnen geführt und Initiativen angestoßen. Unsere Gewerkschaftsmitglieder helfen mit, eine Opposition in den Gewerkschaften aufzubauen, im "Netzwerk für eine demokratische und kämpferische verdi" und allgemein in der Gewerkschaftslinken.
Diesen täglichen Kampf verbinden wir mit dem Kampf für eine grundlegende sozialistische Veränderung der Gesellschaft. Unter Sozialismus verstehen wir eine demokratisch organisierte Wirtschaft und Gesellschaft, in der entsprechend den Bedürfnissen von Mensch und Natur gleichberechtigt entschieden wird, was und wie produziert wird. Die DDR und all die anderen sogenannten "sozialistischen" Ländern waren nicht demokratisch und schon deshalb auch niemals sozialistisch.

 
 

Tafungua e.V.

Kontakt:
tafungua@web.de

weitere Informationen:
www.tafungua.de

Tafungua e.V., Forum für interkulturelle Begegnung und entwicklungspolitische Bildungsarbeit ist ein gemeinnütziger Verein. Der Länderschwerpunkt liegt in Kenia und Tansania/Ostafrika.
Einen Schwerpunkt in der Arbeit Tafunguas bildet die Organisation von Arbeitseinsätzen in sonder- und sozialpädagogischen Einrichtungen in Kenia und Tansania für junge Erwachsene. Diese erhalten die Möglichkeit, für einen Zeitraum von mindestens drei Monaten in Ostafrika zu arbeiten und auf diese Weise aktiv erste Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit zu sammeln. Besonderen Wert wird in diesem Programm auf die intensive Vor- und Nachbereitung der Teilnehmer gelegt. Seit 2008 ist Tafungua anerkannte Entsendeorganisation des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes des BMZ Weltwärts.
Als Ziele von Tafungua e.V. sind einerseits die Aufklärung über die Situation der Menschen in Ostafrika und in diesem Zusammenhang auch der Abbau von Vorurteilen auf beiden Seiten zu nennen. Andererseits sollen interkulturelle Lernprozesse und Begegnungen in Gang gebracht werden, von denen beide Seiten profitieren können.
In dem Prozess der Entsendung soll die Selbständigkeit und die Meinungsbildung bezüglich entwicklungspolitscher Fragen der jungen Erwachsenen hier gefördert und gestärkt werden. Gleichzeitig ist der Aufenthalt vor Ort geprägt von gegenseitigem Entdecken, Lernen und Austauschen der jeweiligen Ressourcen und Kulturen.
In diesem Zusammenhang dienen die Teilnehmer nach ihrer Rückkehr als Multiplikatoren, welche die Welt und Auswirkungen der Globalisierung aus einer anderen Perspektive erschlossen haben und über die Situation in Ostafrika aufklären, Vorurteilen begegnen und Schritte zu Handlungswegen vermitteln können.

Denn das ist der andere Teil der schwerpunktmäßigen Arbeit in Deutschland, die Umsetzung des Erlebten in entwicklungspolitische Bildungsarbeit HIER. Durch Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit, Globales Lernen und Engagement in Vernetzung mit anderen Organisation bietet der Tafungua ein Forum, in und aus dem heraus Initiativen und engagierte Rückkehrer an ihren Erfahrungen weiter arbeiten und diese multiplizieren.

Unsere Kooperationspartner in Tansania und Kenia arbeiten teils seit über acht Jahren mit uns. Unser Ziel ist es nicht, Entwicklungshilfe vor Ort aktiv zu betreiben. Wir unterstützen Kollegen vor Ort in ihren Initiativen durch qualifizierte Freiwillige, unsere Erfahrungen aus Deutschland und in Einzelfällen auch finanziell.

Da unsere Vereinstreffen nicht immer in regelmäßigen Abständen stattfinden, schicken Sie eine Email an tafungua@web.de mit dem Betreff Newsletter und Sie werden umgehend über unsere Aktivitäten informiert.

 
 

terre des hommes

jeden 1. + 3. Montag
ab 20 Uhr

Kontakt:
c/o Herbert Kalter
Grubenbecherstr. 11
50829 Köln
Telefon: 0221/9502111

www.tdh.de

Terre des hommes wurde 1959 von dem Journalisten Edmond Kaiser in der Schweiz gegründet. Ziel war es, Kindern zu helfen, die während des Algerienkrieges in Wüstenlagern fast verhungerten. Die Hilfsorganisation wurde nach dem Buch des Schriftstellers Antoine de Saint-Exupery "terre des hommes" benannt, was frei übersetzt soviel bedeutet wie "Erde der Menschlichkeit": Eine erste deutsche Gruppe wurde 1967 in Stuttgart unter dem Eindruck des Vietnamkrieges gegründet. Gemäß seiner Charta hilft terre des hommes Kindern in Not. Kinder und Jugendliche sollen also direkt oder indirekt aus den von terre des hommes geförderten Projekten Nutzen ziehen. Wir unterstützen Gesundheitsstationen und Bildungsprojekte, Kinderschutzzentren und Ernährungsprogramme, Rehabilitationsmaßnahmen für kranke und kriegsverletzte Kinder, Frauenprojekte, Bewässerungsprojekte und kleinere Produktionsgemeinschaften.
Die Kölner Arbeitsgruppe besteht aus fünf bis sieben aktiven Personen. Wir haben derzeit zwei Bereiche, in denen wir aktiv sind: Informationsarbeit und Spendensammeln. Wir informieren uns über Themen, die mit unserem Länderschwerpunkt Guatemala zusammenhängen: Kinderarbeit, Kinderrechte, Gesundheitsprojekte, Schulbildung, Straßenkinder und geben diese Informationen bei Veranstaltungen weiter. Unser Weihnachtsmarktstand auf dem Neumarkt ist seit Jahrzehnten Schwerpunkt unserer Spendensammlung.
Mit dem Erlös unterstützen wir ein Projekt in Guatemala.

 
 

Tertulia La Ambulante

jeden 4. Freitag im Monat
ab 19:30 Uhr

www.latinosenelmundo.de

La Tertulia Literaria "La Ambulante" ist ein literarischer Zirkel, der jeden vierten Freitag im Monat um 19.30 Uhr ins Allerweltshaus einlädt. Die Idee ist, spanische, lateinamerikanische und deutsche Schriftsteller und Leser zusammenzubringen und so ein Diskussionsforum für Literatur zu schaffen.
Der Name "La Ambulante", also "Die Umherziehende", gibt dem Zirkel sprachlich den abenteuerlichen Hauch eines Wanderzirkusses und spielt auf die schwierige Anfangszeit an, in der die Gruppe der Initiatoren ungewollt mehrfach neue Lokalitäten für die Veranstaltungen ausfindig machen musste, bis man im Allerweltshaus eine Heimat fand.
Auf der Internetseite www.latinosenelmundo.de finden sich unter "Arte y Literatura" ausführliche Informationen in spanischer Sprache und Themenhinweise für die jeweils kommende Veranstaltung, zu der jeder herzlich eingeladen ist.

 
 

Verband
Binationaler Familien
und Partnerschaften e.V.

Sprechzeiten:
Mittwoch 16-18 Uhr
Freitag 13-15 Uhr

Beratung nach Vereinbarung

Telefon: 0221 - 517601
Fax: 0221 - 2714650

verband-binationaler-koeln@web.de

weitere Informationen:
www.verband-binationaler.de

Wir sind ein gemeinnütziger, bundesweit arbeitender Verein mit Sitz in Frankfurt/M.. Anlass für die Gründung 1972 waren ungerechtfertigte Ausweisungen u.a. deutsch verheirateter Palästinenser. Drei betroffene deutsche Frauen gründeten spontan die "Interessengemeinschaft der mit Ausländern verheirateten Frauen, IAF e.V.". Mit den Jahren organisierten sich in der IAF zunehmend auch deutsche Männer, ausländische Frauen, Alleinerziehende mit binationalen Kindern, gleichgeschlechtliche Binationale, unverheiratete Binationale etc., was Anlass für eine Namensänderung gab. So nennen wir uns heute Verband binationaler Familien und Partnerschaften; IAF e.V..
Eine unserer Aufgaben ist es, die Öffentlichkeit über Chancen und Möglichkeiten des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Kulturen zu informieren. Eine weitere besteht darin, unsere Vorstellungen beim Gesetzgeber einzubringen. Aber am wichtigsten ist uns, die betroffenen Menschen direkt zu unterstützen und ihnen zu helfen, ihre rechtliche und gesellschaftliche Situation zu verbessern.
Der Verband hat in der Vergangenheit schon wichtige Ziele erreicht:
- das Staatsangehörigkeitsrecht wurde 1975 reformiert
- bei der Reform des internationalen Privatrechts wurde die Gleichberechtigung von Mann und Frau stärker berücksichtigt
- das Aufenthaltsrecht ausländischer Ehepartner konnte verbessert werden
- zur Anerkennung von Sorgerechtsregelungen existieren jetzt zwischenstaatliche Abkommen
- die gesellschaftliche Stellung binationaler Familien ist heute besser als früher
- durch die individuelle Unterstützung Betroffener konnte in vielen Einzelfällen konkrete Hilfe geleistet werden
- unsere Arbeit ist inzwischen auf allen staatlichen und nichtstaatlichen Ebenen anerkannt
- vom Verband wurden diverse Bücher zu verschiedenen Themen des bikulturellen Zusammenlebens veröffentlicht.

Der Verband ist Mitglied im Deutschen Frauenrat, im DPWV (Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband) und ECB (European Congress of Binationals).
Die Gruppe Köln hat 83 Mitglieder, wovon sechs Aktive den Laden schmeißen. Wir veranstalten Infoabende, Diavorträge und feiern alles, was es zu feiern gibt. Neben Gesprächskreisen bieten wir Kindergruppen an. Einer unserer Schwerpunkte ist die Beratungsarbeit.
Wir führen persönliche Beratungsgespräche zu allen Themen des binationalen Zusammenlebens durch (Termine nach Vereinbarung). Hier im Haus können wir uns mit anderen Gruppen austauschen und ergänzen, Veranstaltungen gemeinsam organisieren und durchführen.

 
 

"Ya Basta"-Gruppe

jeden 2. + 4. Donnerstag
ab 20 Uhr

Die Kölner "Ya Basta"-Gruppe beschäftigt sich mit der zapatistischen Bewegung in Chiapas, Mexiko. Dort kam es im Jahre 1994 zu einem Aufstand von indigenen Männern und Frauen, die das Land besetzten, das sie wie schon ihre Vorfahren in Leibeigenschaft bearbeiten mussten. Die Zapatistas fordern das Recht auf Freiheit, Basisdemokratie und die Auslebung ihrer Kultur, wobei sie jedoch von einer Machtübernahme des Staates Abstand nehmen und sich nur auf das Recht auf ein würdiges Leben berufen. Der mexikanische Staat reagiert seitdem mit Repression gegenüber den Zapatistas und ist zu Verhandlungen nicht bereit. Dies erschwert den Aufbau von autonomen Strukturen, dennoch gelang es den Zapatistas in den letzten 14 Jahren eigene Schulen, Krankenhäuser und eine Basisdemokratie innerhalb der Bewegung aufzubauen.

Mit unserer Arbeit versuchen wir einerseits, Menschen hier vor Ort auf die Situation in Chiapas aufmerksam zu machen und andererseits durch aktive Solidaritätsarbeit die Zapatistas zu unterstützen.

Ist das Interesse geweckt? Dann schaut doch einfach mal bei einem unserer Treffen vorbei; wir freuen uns über neue Leute!

 
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